Beschwerde über Vermüllung „Wir haben ein Auge auf den Wollepark“

Müll liegt in Delmenhorst auf dem Gelände eines Hochhauses an der Straße Am Wollepark verstreut. Foto: Katja ButschbachMüll liegt in Delmenhorst auf dem Gelände eines Hochhauses an der Straße Am Wollepark verstreut. Foto: Katja Butschbach

Delmenhorst. Über Müll im Bereich des Wolleparks haben sich Leser beschwert. Die Stadt hat das Problem laut Fachbereichsleiter Fritz Brünjes ebenfalls erkannt. Sie informiert die Eigentümer.

Der Blick vom Weg entlang der Delme auf die Hintergärten einiger Hochhäuser an der Straße Am Wollepark offenbart erneut Müll auf dem Gelände. Säcke, Teppichreste, Kartons liegen unter den Bäumen. In einem Zaun hängen weitere Tüten, und von den Zweigen von Bäumen baumeln entsorgte Kleidungsstücke.

Zwei Leser hatten dem dk gegenüber aktuell die Zustände im Wollepark beklagt. Zuletzt hatte die Vermüllung an der Straße Am Wollepark Mitte Dezember für Aufsehen gesorgt.

Zustände haben sich wieder verschlechtert

Die Stadt war damals wegen der Vermüllung auf dem Gelände bereits an die Eigentümer herangetreten . Danach sei, so Fachbereichsleiter Fritz Brünjes aus dem Rathaus, auch so aufgeräumt worden, dass die Fläche akzeptabel ausgesehen habe.

Nun sei die Stadt erneut über Missstände an der Straße Am Wollepark 11-12 informiert worden. Erneut wolle man sich an die Eigentümer wenden, damit diese für Ordnung sorgen.

Stadt hat das Gelände im Auge

„Wir haben das Gelände im Auge“, erklärte Brünjes. Stadt-Sprecher Timo Frers sagte: „Die Stadt Delmenhorst geht jedem konkreten Hinweis auf Missstände nach. Dies erledigt sie gemeinsam mit der Polizei und den zuständigen städtischen Dienststellen.“

„Eigentümer haben Verantwortung für den Zustand“

Es sei dabei allerdings zu bedenken, „dass die Eigentümer der Wohnungen beziehungsweise der Gebäude die Verantwortung für den Zustand haben. Aus Datenschutzgründen können städtische Aktivitäten aber nicht veröffentlicht werden“.

Frers erklärt weiter: „Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Stadt das Ziel verfolgt, marode Bausubstanz zu entfernen, um das Gelände einer Folgenutzung zuzuführen.“


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