Änderung im Fahrplan Delmenhorst Delbus fährt jetzt auch Gartencenter Arkenau an

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Delbus-Chef Carsten Hoffmann (2. von rechts) sowie Margret Hantke, Marlis Düßmann und Deniz Kurku vom Aufsichtsrat weisen auf den neuen QR-Code hin. Foto: Marco JuliusDelbus-Chef Carsten Hoffmann (2. von rechts) sowie Margret Hantke, Marlis Düßmann und Deniz Kurku vom Aufsichtsrat weisen auf den neuen QR-Code hin. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Die Linie 204 hält künftig am Niedersachsendamm vor Arkenau. Zudem können Fahrgäste über einen QR-Code nun minutengenau nach Fahrtzeiten schauen.

Mit zwei Änderungen wartet der neue Delbus-Fahrplan auf, der ab dem morgigen Sonntag gilt. „Wir haben auf die Nachfrage von unseren Fahrgästen reagiert“, erläutert Delbus-Chef Carsten Hoffmann die Hintergründe. Vor allem ältere Bürger hätten immer wieder nachgehakt, ob die Busse der Delbus-Flotte nicht auch das stark frequentierte Gartencenter Arkenau am Niedersachsendamm anfahren könnten. Mit einer Änderung des Streckenverlaufs der Linie 204 werde dem nun Rechnung getragen. Vom Hasporter Damm kommend biegt die Linie 204 ab Sonntag auf den Niedersachsendamm ab, hält bei Arkenau, ehe es Richtung Zurbrüggen weitergeht. In umgekehrter Richtung ist der Verlauf deckungsgleich. „Die Haltestelle Riedeweg wird dementsprechend künftig nicht mehr bedient. Ausnahme: Im Pendlerverkehr bis morgens 7.30 Uhr wird sie noch angefahren“, sagt Hoffmann. Wer bisher dort eingestiegen sei, müsse ab 7.30 Uhr etwa 150 Meter den Hasporter Damm Richtung City hochlaufen, dort ist eine neue Haltestelle eingerichtet.

Linie 215 verlängert

Eine zweite Änderung betrifft die Linie 215. Die Linie werde ab Sonntag im sogenannten Freizeitnetz (wochentags ab 20 Uhr, samstags ab 16 Uhr und sonntags ganztags) eine Haltestelle weiter fahren und an der schon im Tagesnetz genutzten Haltestelle Schule Bungerhof Station machen. Auch hier habe es den entsprechenden Wunsch seitens der Fahrgäste gegeben.

QR-Code mit Echtzeit-Anzeige

Weitere Änderungen im Fahrplan gibt es nicht, was auch daran liegt, dass die Deutsche Bahn und die NordWestBahn ihren Fahrplan beibehalten. „So müssen wir nicht reagieren, um Pendlern die Anschlüsse zu gewährleisten“, sagt Hoffmann.

Eine weitere Neuerung gibt es dennoch: Mit einem QR-Code, der an jeder Haltestelle mit dem Smartphone eingescannt werden kann, bekommen Fahrgäste ab morgen Echtzeit-Informationen über die Ankunft der Busse. „So kann man schauen, wann der Bus tatsächlich an der Haltestelle eintrifft“, erläutert Hoffmann. QR-Code-Reader können kostenlos installiert werden.

Für sämtliche Neuerungen gab es viel Lob vom Aufsichtsrat, da sie „den öffentlichen Personennahverkehr verbessern“.


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