Westphal löst Koletzek ab VHS Delmenhorst stellt neuen Geschäftsführer vor

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Der neue und der alte Chef der VHS: Martin Westphal (links) löst ab März 2016 Helmut Koletzek als Geschäftsführer der Volkshochschule Delmenhorst ab. Foto: Jan Eric FiedlerDer neue und der alte Chef der VHS: Martin Westphal (links) löst ab März 2016 Helmut Koletzek als Geschäftsführer der Volkshochschule Delmenhorst ab. Foto: Jan Eric Fiedler

Delmenhorst. Die Volkshochschule Delmenhorst hat einen neuen Geschäftsführer gefunden: Martin Westphal wurde am Freitag als neuer Chef vorgestellt. Der 56-Jährige hat zuvor die Heimvolkshochschule Goslar geleitet.

Gestern unterzeichnete Westphal seinen Arbeitsvertrag und wird ab 1. März 2016 Geschäftsführer. Er löst Helmut Koletzek ab, der sich am 30. April in den Ruhestand verabschiedet. Westphal setzte sich mit seiner Bewerbung gegen 51 Konkurrenten um die Stelle durch. „Das Verfahren war spannend, aber zügig“, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Antje Beilemann (SPD) gestern bei Westphals Vorstellung.

Koletzek: „Habe ein gutes Bauchgefühl.“

Die Stelle war im September ausgeschrieben worden, nach einer Vorauswahl haben sich Ende Oktober die sechs aussichtsreichsten Kandidaten in der VHS vorgestellt. Auch die Mitarbeiter seien in das Auswahlverfahren einbezogen worden. „Wir waren uns sehr schnell im Klaren darüber, dass wir mit Herrn Westphal eine gute Wahl treffen“, sagte Koletzek. Der Aufsichtsrat habe sich einstimmig für Westphal ausgesprochen. „Ich habe ein gutes Bauchgefühl“, sagte Koletzek zur Entscheidung.

Westphal bringt neue Ideen mit

Das hat auch der 56-jährige Westphal nach seinen ersten Besuchen in Delmenhorst. „Ich mag hier her kommen. Die Volkshochschule strahlt eine gute Atmosphäre aus. Hier mag ich arbeiten“, sagte er gestern. Zuletzt hatte der studierte Sozialwissenschaftler und Betriebswirt neun Jahre lang die Heimvolkshochschule Goslar geleitet. „Ich habe Ideen“, kündigte Westphal gestern bereits an. Die Bildungsintegration liegt ihm am Herzen, aber auch die Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung oder die politiksche Bildung. „Die Volkshochschulen können wichtige Beiträge leisten“, denkt er.

Volkshochschule steht vor Umbruch

Diese Ideen wird er wohl schnell einbringen können. „Wir stehen vor einem Umbruch“, erklärte Koletzek. Denn neben ihm werden im kommenden Jahr auch die Bereichsleiter Dr. Annegret Helmers und Marietta Binner-Ehsan in den Ruhestand gehen. „Das gibt aber auch die Chance, der VHS eine neue Ausrichtung zu geben“, meint Koletzek.

Wegen dieses Umbruchs war im Sommer auch laut über eine engere Zusammenarbeit mit der Ganderkeseer regioVHS nachgedacht worden. Diese Planungen waren aber ins Stocken geraten. Zuletzt hatte Ganderkesee der Idee keine Priorität mehr zugesprochen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN