Dank an Sponsoren Mehr Teams für Delmenhorster Burginsellauf erwünscht

Von Dirk Hamm

GiK-Vorsitzender Dr. Hans Böhmann (links) dankte am Montag den Sponsoren des 24-Stunden-Burginsellaufs. Foto: Dirk HammGiK-Vorsitzender Dr. Hans Böhmann (links) dankte am Montag den Sponsoren des 24-Stunden-Burginsellaufs. Foto: Dirk Hamm

Delmenhorst. Der 24-Stunden-Burginsellauf hat deutschlandweite Ausstrahlung. Im kommenden Jahr soll es beim Konzept mit Einzel- und Teamläufern bleiben.

Die 13 muss keine Unglückszahl sein – darauf setzen die Organisatoren des nächsten 24-Stunden-Burginsellaufs: Am 18. und 19. Juni 2016 sollen hunderte Einzel- und Mannschaftsläufer wieder exakt einen Tag lang ihre Runden durch die Graftanlagen und über die Graftwiesen drehen. Am Montag galt es jedoch erst einmal, allen Sponsoren für ihre Unterstützung des Events zugunsten des Vereins Gesundheit im Kindesalter (GiK) zu danken. Rund 20 Förderer folgten der Einladung des Organisationsteams zu einem kleinen Imbiss im Graftwerk.

150 Ausdauerläufer aus ganz Deutschland

Rund 3900 Euro sind vom vergangenen 24-Stunden-Lauf für die Arbeit der GiK übrig geblieben, verriet GiK-Gründer und -Vorsitzender Dr. Hans Böhmann bei dieser Gelegenheit. Ein großer Teil dieses Ergebnisses sei den Unterstützern zu verdanken: „Ohne Sponsoren wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.“

Gleichzeitig äußerte der Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum Delmenhorst den Wunsch, dass die Beteiligung der Mannschaften am 24-Stunden-Lauf noch zunimmt: „Da ist noch Luft nach oben. Unser Ziel ist es, dass sich die Veranstaltung durch die Startgelder selbst trägt.“ Keine Spielräume mehr gibt es bei den Einzelläufern, wo die Kapazität mit 150 Ausdauersportlern aus ganz Deutschland, die in diesem Jahr gemeldet hatten, ausgereizt ist, erläuterte der sportliche Leiter des Ultramarathons, Dieter Meyer vom Laufclub 93 Delmenhorst.

Public Viewing während Burginsellauf 2016

Der Burginsellauf ist inzwischen die größte Laufveranstaltung im Ultra-Bereich in Deutschland, erklärte Meyer: „Wir haben mit Abstand die meisten Teilnehmer.“ Das von Anfang an verfolgte Konzept, durch die Kombination von besonders ehrgeizigen Einzelathleten und nicht ganz so ausdauernden Mannschaftsläufern den 24-Stunden-Lauf massentauglich zu machen, habe sich bewährt.

Daran soll auch im kommenden Jahr festgehalten werden, kündigte Meyer gestern an. Am Programm inklusive Feuerwerk und gastronomischer Angebote ändere sich nichts. Geplant sei wie 2014 während der Fußball-WM ein Public Viewing des EM-Spiels am 18. Juni.