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GartenKultur mit Bremer Band Spielfreude auf der Delmenhorster Burginsel

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Delmenhorst. Mehr als 200 Besucher haben sich am Freitagabend für das Gastspiel der Bremer Formation Skupa begeistert. Etliche lauschten den Musikern auf mitgebrachten Picknickdecken.

Kein Donnerwetter über Delmenhorst – das war die wichtigste Erkenntnis am frühen Freitagabend auf der Burginsel. Bei sommerlichen, leicht schwülen Temperaturen hatten sich dort mehr als 200 Besucher zum Gastspiel der Bremer Formation Skupa eingefunden. Es bildete den Delmenhorster Beitrag zum laufenden GartenKultur-Musikfestival im Nordwesten.

Picknickdecken ausgebreitet

Das KulturBüro hatte ausreichend Stühle aufgestellt, doch etliche Gäste wollten es individueller. Sie breiteten Picknick-Gedecke aus und genossen nicht nur die musikalische Vielfalt, sondern auch Käsehäppchen und Salate.

„Schön hier“, begrüßte die Band denn auch ihr Publikum und präsentierte sich ausgesprochen spielfreudig. Zum Einsatz kamen Geige, Flamenco-Gitarre, Percussion und Sousaphon (eine Form der Tuba). Gerade das Sousaphon setzte interessante, weil nicht oft zu hörende spannende Akzente.

Stilistische Vielfalt erlebt

So etwa beim angekündigten „Lied der griechischen Metzger“, dessen Name allein Kommentare und Lacher im Publikum herausforderte. Was dann wie ein Marsch begann, mündete in fröhliche Tanzmusik.

Der Reiz des Balkan- und Gypsymusik-Repertoires von Skupa besteht in genau diesen Wechselspielen. Tanzbares wechselt sich ab mit getragenen Passagen. Das überzeugt wegen der vorausgegangenen kompositorischen Leistungen und der erstaunlichen Musikalität des Quartetts.

Dafür gab es viel Beifall – und das große Donnerwetter blieb bis zum Schluss aus.


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