Sanierungen während der Ferien Delmenhorst steckt eine Million Euro in Schulen

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Delmenhorst. Eine Million Euro steckt die Stadt während der Sommerferien in die Sanierung der Schulen in Delmenhorst. Insgesamt werden laut Stadtsprecher Timo Frers 17 Maßnahmen in Angriff genommen. Ziel sei es, dass alle Arbeiten auch innerhalb der Ferien fertiggestellt werden.

Allein rund 250.000 Euro fließen in den Umbau der Aula der Oberschule Süd in eine Mensa. Das Gymnasium an der Willmsstraße bekommt für 80.000 Euro neue Akustikdecken, zudem wird das Sekretariat umgebaut. Renoviert wird auch das Sekretariat der Berufsbildenden Schulen I.

Neue Heizungen für drei Schulen

Die Sanierung von Heizungen steht sowohl in der Hermann-Allmers-Schule, in der Parkschule sowie im Max-Planck-Gymnasium an. Im Sinne der Inklusion erhält das Maxe außerdem eine Akustikdecke, da auch ein schwerhöriger Schüler das Gymnasium besucht. Die Intergrierte Gesamtschule soll neue Fenster im Erdgeschoss sowie im Bereich der Oberstufe ebenfalls Akustikdecken bekommen.

Sparsame Beleuchtung kommt

Einen Schwerpunkt der Arbeiten in den Schulen während der großen Ferien stellt laut Frers die Erneuerung der Beleuchtung dar. Für 55.000 Euro pro Schule werden im Max-Planck-Gymnasium sechs Klassenräume (B-Gebäude), am Willms-Gymnasium drei Klassen- und zwei Vorbereitungsräume (C-Gebäude) sowie in den Berufsbildenden Schulen II sechs Klassenräume (G-Trakt) mit einer neuen Beleuchtung versehen.

Dabei handelt es sich um eine LED-Technik, die über eine Tageslicht und Präsenzsteuerung verfügt. Aufgrund der klimaschützenden Technik wird diese Investition vom Bund gefördert. Nach Angaben der Stadt soll über die gesamte Lebensdauer der neuen Beleuchtung eine rechnerische CO2-Reduzierung von 153 Tonnen erreicht werden.

Unabhängig von diesen Arbeiten steht auch in der Bernard-Rein-Schule eine Beleuchtungs- und Akustiksanierung an.

Gerätehäuschen und Fachraum für Friseure

Gerätehäuschen werden an der Käthe-Kollwitz-Schule aufgestellt. An den Berufsbildenden Schulen II entsteht zudem für 120.000 Euro ein Fachraum für Friseure und für etwa 38.000 Euro wird der H-Trakt vernetzt.


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