Info-Abend in St. Marien Delmenhorster Engagement ermöglicht Schulbau in Togo

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Im November vergangenen Jahres hatte der Rohbau der neuen Schule schon deutlich Konturen angenommen. Foto: PrivatIm November vergangenen Jahres hatte der Rohbau der neuen Schule schon deutlich Konturen angenommen. Foto: Privat

Delmenhorst. Dank der Unterstützung aus Delmenhorst kann die neue Grundschule im togolesischen Dorf Djatekpé zum Schuljahresbeginn im September dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen.

Möglich wurde der Bau durch private Spenden, den Einsatz des Ökumene-Weltladens Delmenhorst, der Kirchen der Ökumene vor Ort sowie durch die Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen.

An diesem Mittwoch, 1. Juli, berichten Akteure, darunter die Initiatorin Veronique Amoyi-Müller und ihr Ehemann Reiner Müller, auf einem Informationsabend im Gemeindehaus der katholischen St.-Marien-Gemeinde, Louisenstraße 30, über den Verlauf des 2012 gestarteten Projektes. Der Infoabend mit Power-Point-Präsentation und einem kurzen Filmbeitrag beginnt um 19.30 Uhr. Interessierte Besucher sind willkommen.

Idee vor drei Jahren geboren

Die Idee für das Projekt wurde im März 2012 anlässlich eines Besuches der Delmenhorsterin Veronique Amoyi-Müller und ihrer Tochter Michele Akouvi Müller in dem Dorf Djatekpé geboren. Seinerzeit ging es jedoch zunächst um die Erneuerung der Dorfpumpe und die Renovierung der Schulhütten. Zurück in Delmenhorst startete Veronique Amoyi-Müller gemeinsam mit ihrem Ehemann und mit Unterstützung des damaligen Vorsitzenden des Ökumene-Weltladens Delmenhorst, Martin Mechler, die Spendenaktion „Eine Wasserpumpe sowie eine Grundschule für Djatekpé“.

Mehr als 46.000 Euro gespendet

Der finanzielle Grundstock wurde mit der Kollekte aus einem ökumenischen Gottesdienst auf der Burginsel gelegt. Hier kamen mehr als 2000 Euro zusammen. Die Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen steuerte 21.000 Euro bei. Hinzu kamen bis Mai dieses Jahres weitere rund 23.000 Euro an privaten Spendengeldern sowie aus Kollekten, sodass am Ende mehr als 46.000 Euro zur Verfügung standen. Nachdem die neue Wasserpumpe bereits 2013 in Betrieb genommen worden war, folgte im Frühjahr dieses Jahres nach nur knapp einjähriger Bauzeit die Fertigstellung der Schule.


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