Rundgang über katholischen Friedhof Lesung zum Thema „Sterben in Würde“ in Delmenhorst

Der Schauspieler Johannes Mitternacht (rechts) und Fred Molde am Akkordeon (links) sorgten auf dem katholischen Friedhof für eine Lesung der besonderen Art. Foto: Privat/Bernhard WulftangeDer Schauspieler Johannes Mitternacht (rechts) und Fred Molde am Akkordeon (links) sorgten auf dem katholischen Friedhof für eine Lesung der besonderen Art. Foto: Privat/Bernhard Wulftange

Delmenhorst. „Tod, wo ist dein Stachel?“ lautete das Thema unter dem Schauspieler Johannes Mitternacht rund 100 Besucher über den katholischen Friedhof führte. Musikalisch begleitet wurde er von Fred Molde.

Eigentlich war die Lesung „Tod, wo ist dein Stachel?“ nur ein Anhängsel, denn offiziell endete die Aktionswoche „Woche für das Leben“ mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche. Doch dann gelang noch ein echtes Highlight. Die etwa 100 Besucher, die sich am Eingangstor des katholischen Friedhofs eingefunden hatten, erlebten einen Besuch der besonderen Art.

Nach der Begrüßung durch den evangelischen Pfarrer Dr. Enno Konukiewitz erwartete sie Johannes Mitternacht zu einem unvergesslichen Rundgang über den Friedhof. An der „Gränze von Zeit zur Ewigkeit“ (Inschrift an einer Friedhofspforte) empfing der Schauspieler die Besucher mit Mascha Kalékos „Die Zeit steht still. Wir sind es, die vergehen“. Er rezitierte Carl Zuckmayer, Marcus Aurelius, Theodor Storm, Novalis, Joachim Ringelnatz, M.L. Kaschnitz und weitere namhafte Literaten. Musikalisch begleitet wurde er auf dem Akkordeon von Fred Molde.


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