Gastspiel im Kleinen Haus Begeisterung in Delmenhorst: Musical „Servus Peter“

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Tosender Applaus belohnt die Darbietung der Mitwirkenden im Heile-Welt-Musical „Servus Peter“ im Kleinen Haus (von links): Vera (Katrin Burkhardt), Peter (Peter Grimberg) und Dr. Schiefer (Dieter Grimberg).Foto: Andreas NistlerTosender Applaus belohnt die Darbietung der Mitwirkenden im Heile-Welt-Musical „Servus Peter“ im Kleinen Haus (von links): Vera (Katrin Burkhardt), Peter (Peter Grimberg) und Dr. Schiefer (Dieter Grimberg).Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Einen Abend lang den Alltag vergessen und in die heile Welt der 50er Jahre abtauchen. Das hat das Musical „Servus Peter“ mit Schlagermusik und derbem Humor im Kleinen Haus in Delmenhorst am Samstagabend geboten.

Die Melange, die das Heile-Welt-Musical „Servus Peter“ im Kleinen Haus am Samstagabend geboten hat, wussten Schauspieler und das fast 400 Personen starke Publikum gleichermaßen zu schätzen – egal ob auf der Bühne als Kaffee mit Milch oder im Zuschauerraum als Mischung aus Klassikern urig anheimelnder Heimatmusik, derbem Witz und gelungenem Schauspiel.

Chaos der Gefühle in Delmenhorst

Wie im Film „Im weißen Rössl“ wirbt der charmante Oberkellner Peter (Peter Grimberg) um das Herz von Wirtin Mariandl (Sabine Murza). Diese trennt jedoch strikt Beruf und Privates und hat ihrerseits ein Auge auf Dr. Schiefer (Dieter Grimberg), den betuchten Stammgast geworfen. Dieser verliert sein Herz aber an Marina (Katrin Burkhardt), die mit ihrem Bruder, dem „schönen“ Sigismund (Kai Kramosta, Urlaub im „Weißen Rössl“ macht. Derweil sucht die lispelnde Angestellte Vera (Katrin Burkhardt) die große Liebe und der exzentrische Kellner Heinz (Horst Freckmann) Zeit für weitere Pausen.

Überzeugende Darbietung von Peter Grimberg

Dabei zollt Peter Grimberg seinem Vorbild Peter Alexander überzeugend in Stimme und Spiel Tribut. Diese Mischung zog auch das Publikum in seinen Bann, das es sich nicht nehmen ließ von Beginn an die „Lieder aus unserer Jugendzeit“ lautstark mitzusingen und zu klatschen. „Bei diesen schönen Schlagern, da kann ich einfach nicht anders“, sagt Margrit Lubczyk. „Der Humor der Schauspielszenen trifft absolut meinen Geschmack“, stimmt Ehemann Horst Lubczyk zu.

Einziges Manko des Abends: Der beleibte Sigismund tut alles dafür seine Figur zu halten. Allerdings lenken seine Fressattacken, bei denen er sich Hände voll Würstchen in Rekordzeit einverleibt, eher ab. „Darunter hat die Ästhetik schon gelitten“, erklärt Ursula Paegelow.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN