Rückkehr aus Auslandseinsätzen Dank-Appell für Delmenhorster Soldaten

Feierliche Zeremonie nach Rückkehr aus dem Auslandseinsatz: Rückkehr-Appell mit Fahneneinmarsch, Nationalhymne und Ansprachen.

            

              
              Foto: Andreas NistlerFeierliche Zeremonie nach Rückkehr aus dem Auslandseinsatz: Rückkehr-Appell mit Fahneneinmarsch, Nationalhymne und Ansprachen. Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Bei einem feierlichen Rückkehr-Appell in der Delmenhorster Feldwebel-Lilienthal-Kaserne sind am Freitag mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz in Afghanistan und im Kosovo, aber auch am Heimatstandort gewürdigt worden. Bataillonskommandeur Christoph Schladt sprach den Kräften vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben „höchste Anerkennung“ für das Geleistete aus.

Die hiesige Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU) bekräftigte ihre Freude, dass alle Soldaten des Delmenhorster Logistikbataillons 161 wohlbehalten aus den Krisengebieten zurückgekehrt sind. Sie sprach von „hervorragenden Leistungen“ und einem Auftrag „als wesentlichen Beitrag zur Sicherheit“ in den Einsatzgebieten. Grotelüschen sagte auch, dass es gesellschaftliche Gruppierungen gebe, die sich „gegen alles stemmen“ und auch die Bundeswehr in Frage stellten. Gleichwohl stehe die deutliche Mehrheit der Bevölkerung hinter den Streitkräften. Sicherheitspolitik funktioniere nur im Bündnis. Die Bundesregierung verfolge eine Doppelstrategie aus Dialog und militärischem Einsatz. Auch künftig sei Deutschland „international gefordert“. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Schladt sagte, dass die Aufgaben in Afghanistan, im Kosovo und am Heimatstandort allen Beteiligten „eine Menge abverlangt“ hätten. Er sei stolz auf das, was in den vergangenen Monaten geleistet worden sei. Das Bataillon sei für weitere Einsätze „bestens gerüstet“. Generalmajor Hans-Erich Antoni, Chef des Logistikkommandos der Bundeswehr dankte den Soldaten für deren Engagament und Professionalität. Auch sei die Unterstützung durch Vertreter des öffentlichem Lebens bei dem Appell ein wichtiges Signal.


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