„handmade“ spricht von Plagiat Zoff um neuen „Handgemacht“-Markt in Delmenhorst

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Symbolfoto: dpaSymbolfoto: dpa

Delmenhorst. Im com.media wird an diesem Wochenende erstmals der Kunsthandwerk-Markt Handgemacht ausgerichtet. Der Veranstalter der „handmade“, die jedes Jahr im Oktober auf der Norwolle gastiert, sieht in der Veranstaltung ein Plagiat.

„Bei dem Markt handelt es sich nicht um eine neue Veranstaltung in der com.media in Delmenhorst. Vielmehr handelt es sich um ein dreistes Plagiat“, teilt Wolf Zenker, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur Mix Max mit.

Die Veranstalter hätten sich die „handmade“ zum Vorbild gemacht. „Rechtliche Schritte wurden von uns unternommen. Wir haben zum Beispiel die dreiste Kopie unserer Plakate untersagt“, berichtet Zenker.

Diese Vorwürfe weist Ulrich Berkau, Ausrichter der Handgemacht, zurück. „Wir haben bisher keine Probleme gehabt. Es gab auch keine rechtlichen Schritte. Das wüsste ich“, gibt er an. Auch die Ausrichtung sei eine ganz andere: Während die „handmade“ Zubehör anbiete, seien bei seinem Markt ausschließlich Fertigwaren im Angebot. „Wir haben einen ganz anderen Kundenstamm“, meint Berkau.

Zenker zeigt sich zudem enttäuscht vom Vermieter: „Selbstverständlich würden wir auch voraussetzen, dass Vermieter bei ähnlichen Veranstaltungen ihre Erstmieter kontaktieren. Dies ist in nun in Delmenhorst aus unverständlichen Gründen unterblieben.“ Er bedauert dies, da die „handmade“ sich auch in Kooperationen mit dem Museum, der VHS und auf dem Kartoffelfest zusätzlich in Delmenhorst engagiere.


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