Eigener Bereich für Junges Wohnen Zurbrüggen kündigt Anbau für 2016 an

Das Wohnzentrum Zurbrüggen wird derzeit umfassend saniert. Nächstes Jahr ist noch die Außenfassade dran, bevor 2016 mach Umternehmensangaben der Anbau für „Z 2 - Junges Wohnen“ errichtet wird. Foto: Andreas NistlerDas Wohnzentrum Zurbrüggen wird derzeit umfassend saniert. Nächstes Jahr ist noch die Außenfassade dran, bevor 2016 mach Umternehmensangaben der Anbau für „Z 2 - Junges Wohnen“ errichtet wird. Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Zurbrüggen baut 2016 sein Wohnzentrum Delmenhorst aus. Gerüchte über einen angeblichen Verkauf des Standorts an Möbel XXXL sowie einen Auszug von Saturn wies Unternehmenschef Christian Zurbrüggen entschieden zurück.

Das Wohnzentrum Zurbrüggen an der A 28 in Hasport leitet im kommenden Jahr die letzten Vorbereitungen für eine seit Jahren angekündigte Erweiterung ein: Nach umfangreichen Sanierungen im Haus ist nun im nächsten Jahr als letztes die Außenfassade dran, bevor dann 2016 für das Programm „Z 2 – Junges Wohnen“ ein Anbau errichtet wird. Das kündigte Unternehmenschef Christian Zurbrüggen, Unna, gegenüber dem dk an.

Zwölf Jahre, nachdem politisch die Weichen für einen Anbau gestellt worden waren, investiert das Unternehmen nach Eigenangaben Millionenausgaben in die Baumaßnahmen und Neustrukturierungen für die Vergrößerung. Das Unternehmen hat danach bereits rund eine Million Euro in die Sanierung der Technik (Klimaanlage, Lüftung, Sprinkleranlage, Brandschutz, Dachsanierung und mehr) gesteckt. Diese Arbeiten sind bereits auf den folgenden zweigeschossigen Anbau ausgerichtet worden, der sich über die Fläche des ehemaligen DTB-Fußballplatzes erstrecken wird. In dieses rund 8000 Quadratmeter große Gebäude wird dann auch der Haupteingang verlegt. Die Erweiterung des Haupthauses wird verbunden mit der Zentralisierung der Warenausgabe, die sich derzeit an der Wissmannstraße befindet.

Christian Zurbrüggen bekräftigte, der Standort Delmenhorst habe sich in den letzten Jahren „sehr gut entwickelt“. Die neue direkte Autobahn-Anbindung habe einen Zuwachs von Kunden gebracht. Er wies ausdrücklich Gerüchte zurück, wonach sein Unternehmen den Standort Delmenhorst an den Konkurrenten Möbel Lutz XXXL verkaufen wolle. Diese Unterstellungen kursierten in der Branche immer mal wieder, seien aber völlig grundlos. Zurbrüggen: „Wir halten zu 100 Prozent auch in den nächsten Jahren an Delmenhorst fest!“ Auch Angaben, wonach „Saturn“ die Seestraße verlasse, wies er zurück. Der Vertrag laufe zwar rein formell in zwei Jahren aus. Doch gebe es bereits jetzt Gespräche über eine Anschlusslösung. Saturn werde am Standort bleiben, sagte Zurbrüggen zu. Die Saturn-Gerüchte stehen im Zusammenhang mit der Suche des Jute-Investors nach einem Elektromarkt für das Center am Bahnhof.

2003 sind die Stadt und das Möbelunternehmen eine beispielhafte privat/öffentliche Partnerschaft eingegangen. Sie ermöglichte dem Sportverein DTB den Aufbau eines neuen Domizils, besseren Lärmschutz für die Anwohner und ebnete den Weg für besagte Millioneninvestition am prosperierenden Einzelhandelsstandort Seestraße.


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