Zuflucht vor den Bombenangriffen Wie der Delmenhorster Reinhold Zobel die Kinderlandverschickung erlebte

Von Paul Wilhelm Glöckner

Indoktrination inklusive: Der morgendliche Unterricht war Bestandteil des strikt durchgetakteten Tagesplans in der Erweiterten Kinderlandverschickung. Hier sind es 1940 Berliner Kinder in einem KLV-Lager nahe dem schlesischen Glatz.Indoktrination inklusive: Der morgendliche Unterricht war Bestandteil des strikt durchgetakteten Tagesplans in der Erweiterten Kinderlandverschickung. Hier sind es 1940 Berliner Kinder in einem KLV-Lager nahe dem schlesischen Glatz.
Bundesarchiv, Bild 183-L16351 / CC-BY-SA 3.0

Delmenhorst. Viele Senioren erinnern sich gerne an dieses Kapitel ihrer Jugend: Zur sogenannten Erweiterten Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg ging es weit weg von ihrem Zuhause. Der Tagesablauf basierte auf strenger Disziplin.

Man schreibt den 25. April 1941 als sich vom Delmenhorster Bahnhof der Zug nach dem Zufluchtsort in Bewegung setzt. Reinhold Zobel ist einer der vielen zehn bis 14 Jahre alten Schüler des heutigen Gymnasiums an der Willmsstraße, die im Zu

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