Zwangsarbeiter in Delmenhorst Warum aus Bordellplänen der Nazis für "Fremdvölkische" nichts wurde

Von Paul Wilhelm Glöckner

Er wies 1940 die Kommunen an, den Bau von Bordellen für „Ostarbeiter“ zu prüfen: Martin Bormann, einer der mächtigsten Männer im NS-Apparat. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R14128A/CC-BY-SA 3.0Er wies 1940 die Kommunen an, den Bau von Bordellen für „Ostarbeiter“ zu prüfen: Martin Bormann, einer der mächtigsten Männer im NS-Apparat. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-R14128A/CC-BY-SA 3.0
o.Ang.

Delmenhorst. Die menschenverachtende Ideologie der Nazis führte im Zweiten Weltkrieg sogar zum Bau von Bordellen für Zwangsarbeiter - zum "Schutze des deutschen Blutes". In Delmenhorst sollte eine Bordellbaracke in Bungerhof gebaut werden. Doch daraus wurde nichts.

Die Unterbringung von Männern in Lagern, Gefängnissen oder sonstigen abgeschlossenen Einrichtungen hat zu allen Zeiten besondere Schwierigkeiten auf sexuellem Gebiet nach sich gezogen. Eine derartige Problematik musste naturgemäß auch in De

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