Ein Zeichen setzen Mahnwache am Delmenhorster ZOB nach Anschlag in Hanau

Mit der Mahnwache soll ein Zeichen gesetzt werden. Symbolfoto: Dorothee Barth/dpaMit der Mahnwache soll ein Zeichen gesetzt werden. Symbolfoto: Dorothee Barth/dpa
Dorothee Barth

Delmenhorst. Nach dem Anschlag von Hanau soll den Opfern am Donnerstag, 27. Februar, ab 16.30 Uhr am Delmenhorster ZOB mit einer Mahnwache gedacht werden. Darauf weisen der Türkische Arbeiterverein und der Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hin.

„Wie die Anschläge von Mölln, Solingen und die rechtsterroristischen Morde des NSU zwischen 2000 und 2007 erschüttert uns der rechtsradikale Anschlag von Hanau zutiefst“, heißt es vorab bei Facebook. „Wir trauern um die Opfer dieser faschistischen Tat. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer.“ 

Und weiter: „Die Mehrheit der Menschen solidarisiert sich mit den Opfern und verurteilt rassistische und rechtsextreme Angriffe und Gewalttaten.“ In Delmenhorst gebe es eine offene und tolerante Gesellschaft, die Rassismus und Menschenhass ablehne. Dafür soll bei der Mahnwache ein Zeichen gesetzt werden. "Wir rufen alle Delmenhorster Bevölkerung auf sich an der Mahnwache zu beteiligen, um gemeinsam diese rassistischen Morde zu verurteilen", rufen die Veranstalter vorab auf


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