Diskussionrunde geplant Was tun gegen den Wohnraummangel in Delmenhorst?

Was tun gegen den Wohnraummangel in Delmenhorst? Symbolfoto: Ole Spata/dpaWas tun gegen den Wohnraummangel in Delmenhorst? Symbolfoto: Ole Spata/dpa
Ole Spata

Delmenhorst. Wie soll in Delmenhorst neuer Wohnraum entstehen? Und vor allem: Wie kann bezahlbarer Wohnraum entstehen? Diese und andere Fragen stehen bald bei einer Diskussionsveranstaltung über sozialen Wohnraum im Fokus.

Die niedersächsische Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zu einem Diskussionsabend über den sozialen Wohnraum. Die Veranstaltung am Donnerstag, 12. März, 18 Uhr, in der Awo-Begegnungsstätte an der Cramerstraße 193 steht unter dem Motto: „Bezahlbar. Gerecht. Inklusiv. – Wohnraum sozial gestalten!“ In der Ankündigung heißt es dazu vorab: „Immer weniger sozialer Wohnraum steht zur Verfügung. Immer weiter steigen Miet- und Grundstückpreise. Der wenige bezahlbare Wohnraum ist teilweise kalt, feucht und ohne Strom. Die Zukunft des Wohnens wird wieder diskutiert – in Deutschland, Niedersachsen und Delmenhorst.“ Weil gerade Mieten in den Innenstädten teuer seien, müssten viele an den Rand von Städten oder auf das Land ziehen. Gentrifizierung sorge für soziale Verdrängung und neue Kosten für das Pendeln mit Auto oder Bahn. Zudem verschärften rasant steigende Grundstückspreise die soziale Spaltung zusätzlich.

 Wie dem Wohnraummangel in Delmenhorst begegnet werden kann, soll in der Diskussionsrunde Thema sein: Beteiligt sind der Landtagsabgeordnete Deniz Kurku (SPD), die Stadtentwicklerin Lena Abstiens vom Büro Regiokontext und der DGB-Stadtverbandschef Uwe Helfrich. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Cosima Schmitt.


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