Mehrwöchige Arbeiten Bohrarbeiten in Delmenhorster Graft ermöglichen neue Beleuchtung

Bei einsetzender Dunkelheit sind die Graftwege wenig einladend. Das soll sich mit neuen Lichtanlagen zwischen Bootsanleger und Brücke ändern. Foto: Melanie HohmannBei einsetzender Dunkelheit sind die Graftwege wenig einladend. Das soll sich mit neuen Lichtanlagen zwischen Bootsanleger und Brücke ändern. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Neue Lichtanlagen in der Delmenhorster Graft sollen das Leben für die Tier- und Insektenwekt leichter machen. Und auch auf Radfahrer und Spaziergänger reagieren.

In der Graft starten in dieser Woche die Arbeiten für die neue sogenannte smarte Beleuchtung: Dazu werde mittels eines Horizontalbohrverfahrens ein Leerrohr unter dem Gehweg zwischen Bootsanleger und Brücke entlang des Barfußpfads verlegt, teilt die Stadtwerkegruppe mit. „Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass Wurzeln der Bäume nicht in Mitleidenschaft gezogen werden“, heißt es in der Mitteilung. 

Mehrwöchige Arbeiten

Die Bohrarbeiten sollen voraussichtlich etwa eine Woche andauern. Im Anschluss erfolge die Kabelverlegung, die Mastaufstellung, die Leuchteninstallation und letztendlich die Einrichtung für die intelligente Beleuchtung. „Dies wird etwa zwei bis drei Wochen dauern“, teilt die Stadtwerkegruppe mit. Die neue Beleuchtung soll in der verkehrsarmen Nachtzeit abgesenkt werden, um Auswirkungen auf Insekten und Tiere abzumildern. Dies soll ein zusätzlicher Effekt zum bereits vorhandenen LED-Licht mit seinem geringeren UV-Lichtanteil sein. 

Beleuchtung reagiert auf Passanten

Weiter soll die Beleuchtung gezielt auf Passanten eingestellt werden: Geht ein Fußgänger oder fährt ein Radfahrer in der Nacht an einer der Anlagen vorbei, reagieren diese, indem die gedimmte Beleuchtung hochfährt beziehungsweise heller wird. Ist der Passant vorbeigezogen, geht die Anlage nach einigen Minuten in den abgesenkten Modus zurück.


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