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Auto gerät unter Lastwagen Weiterer schwerer Unfall auf A28 am Dreieck Delmenhorst

Ein Auto ist am Dienstagnachmittag auf der A28 kurz vor dem Dreieck Delmenhorst unter einen Lastwagen geraten. Foto: Günther RichterEin Auto ist am Dienstagnachmittag auf der A28 kurz vor dem Dreieck Delmenhorst unter einen Lastwagen geraten. Foto: Günther Richter
GUENTHER_RICHTER

Delmenhorst. Nachdem ein schwerer Verkehrsunfall auf der A1 zwischen Stuhr und Brinkum am Dienstagvormittag schwere Verkehrsbehinderungen nach sich gezogen hat, ist es am Nachmittag zu einem weiteren Unfall im Bereich Delmenhorst gekommen.

Der Verkehr auf der A28 in Richtung Dreieck Stuhr staute sich nach dem tödlichen Unfall am Dienstagmorgen sowohl auf der A1 als auch auf der A28. Auf der Autobahn 28 hatte sich dieser Stau laut Mitteilung der Polizei auf dem rechten Fahrstreifen bis zum Dreieck Delmenhorst entwickelt. Am Stauende befand sich gegen 15:15 Uhr ein 67-jähriger Lastwagenfahrer, der  staubedingt bis zum Stillstand abbremsen musste.

Stauende übersehen

Dieses Stauende übersah der folgende Fahrer eines Autos und fuhr mit seinem VW unter den Kastenaufbau des Lasters. Der Autofahrer, ein 51-jähriger Mann aus Wuppertal, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war er ansprechbar.

Der Mann musste von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Delmenhorst aus seinem Wagen befreit werden. Im Anschluss wurde er von Rettungskräften behandelt und in ein Krankenhaus gefahren.

Autobahn voll gesperrt

Insgesamt waren fünf Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Delmenhorst, zwei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge an der Unfallstelle eingesetzt. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der von der Polizei auf mindestens 20.000 Euro beziffert wurde. Die Schäden am Lastwagen konnten noch nicht begutachtet werden.

Um ungehindert an der Unfallstelle arbeiten zu können, musste die Autobahn Richtung Bremen voll gesperrt werden. Die Sperrung konnte erst gegen 19 Uhr aufgehoben werden. Der Verkehr wurde bis dahin an der Anschlussstelle Delmenhorst-Hasport abgeleitet.


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