Zwangsarbeiter in Delmenhorst Landsleute mussten bei Hinrichtung auf Fliegerhorst zusehen

Von Paul Wilhelm Glöckner

Nicht jeder Verschleppte konnte noch Schuhe anziehen: Aus der NS-Propagandabroschüre „Europa arbeitet in Deutschland“. Foto: Archiv GlöcknerNicht jeder Verschleppte konnte noch Schuhe anziehen: Aus der NS-Propagandabroschüre „Europa arbeitet in Deutschland“. Foto: Archiv Glöckner
Archiv Glöckner

Delmenhorst. Das traurige Schicksal der sogenannten Fremd- und Zwangsarbeiter in Delmenhorst während der Nazidiktatur scheint ein fast vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte zu sein, ja es mag sogar ein Verdrängungsprozess stattgefunden haben. Deshalb ist es umso wichtiger, auch dieses dunkle Kapitel aufzuhellen.

Seitdem am 29. März 1942 der damalige Gauleiter von Thüringen, Fritz Sauckel, zum Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz ernannt worden war, veränderte sich auch die Lage der Delmenhorster „Fremdarbeiter“. Hatte man diese vorher vo

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