Städtische Galerie lädt ein Junger Blick auf Hespos-Ausstellung in Delmenhorst

Ausdrucksstark: Das Triadische Ballett. Archivfoto: Wilfried HöslAusdrucksstark: Das Triadische Ballett. Archivfoto: Wilfried Hösl
Wilfried Hösl

Delmenhorst. Copartikel, die junge Kunstvermittlungsinitiative der Städtischen Galerie Delmenhorst, lädt für Donnerstag, 28. November, um 18 Uhr zum Rundgang durch die Schau „hespos. das auge im ohr“ mit Wiebke Rolfs und Carina Iselhorst ein.

Die Ausstellung „hespos. das auge im ohr“, die noch bis zum 5. Januar zu sehen ist, ist eine, die sich den spannenden Partituren und außergewöhnlichen Sound-Spektakeln vom Komponisten Neuer Musik, Hans-Joachim Hespos, geboren 1938 in Emden,, widmet. 

Ungewöhnlich? Studentin Wiebke Rolfs (Kunst, Medien und Ästhetische Bildung an der Universität Bremen) und Carina Iselhorst (FSJ Kultur) von Copartikel geben die Antwort. Mit frischem Blick spazieren sie laut Ankündigung durch die Ausstellung und schauen insbesondere beim „Triadischen Ballett“ genauer hin.

Die ungewöhnlichen Kostüme in der Aufführung und auch die Originale in der Staatsgalerie Stuttgart haben es den beiden Copartikeln besonders angetan. Im Rahmen des 100. Bauhaus-Jubiläums fuhren sie im September gemeinsam mit dem Freundeskreis Haus Coburg zur Live-Aufführung des „Triadischen Balletts“ nach Stuttgart. Während des Ausstellungsrundgangs berichten sie von ihren Erlebnissen und blicken auch auf aktuelle Entwürfe auf den Laufstegen der Welt, in denen vielleicht immer noch Einflüsse vom „Triadischen Ballett“ zu entdecken sind.

„Das Triadische Ballett“

Zum Hintergrund: „Das Triadische Ballett“ nach Oskar Schlemmer, das 1922 erstmals in Stuttgart aufgeführt wurde, ist im Auftrag der Akademie der Künste (Berlin) 1977 mit Musik von Hans-Joachim Hespos und unter Leitung des Choreographen Gerhard Bohner neu inszeniert worden. 2014 initiierte die Akademie der Künste im Rahmen von „Tanzfonds Erbe“ (Projekt der Kulturstiftung des Bundes) wiederum die Neueinstudierung von Bohners Stück. Dieses ist in der Delmenhorster Schau als Filmaufzeichnung zu sehen.

Anmeldungen sind unter (04221) 14132 oder per E-Mail an info@staedtische-galerie-delmenhorst.de möglich. Auch wer spontan vorbeischaut, darf dabei sein. Der Eintritt ist frei.


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