Gedenken in Delmenhorst Jüdische Gemeinde will einen Akzent setzen

Bei der Jüdischen Gemeinde an der Louisenstraße sollen sich diese Tore öffnen. Archivfoto: Thomas BreuerBei der Jüdischen Gemeinde an der Louisenstraße sollen sich diese Tore öffnen. Archivfoto: Thomas Breuer

Delmenhorst. Einen Akzent gegen Antisemitismus setzen will die Jüdische Gemeinde Delmenhorst am Samstag, 9. November. Die Delmenhorster sind deshalb eingeladen, am Abend bei einer Gedenkveranstaltung dabei zu sein.

„Nach dem Attentat in Halle möchten wir ein Zeichen setzen und zeigen, dass in unserer Stadt und unserer Gesellschaft kein Platz für Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sein darf“, so der erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Pedro Benjamin Becerra. 

  Jeder soll eine Kerze mitbringen

Delmenhorster sind deshalb am heutigen Abend anlässlich des Gedenktags zum November-Pogrom 1938 in das Jüdischen Gemeinde-Zentrum eingeladen. Wer möchte, kann sich nach der Gedenkfeier in der Synagoge um 18 Uhr draußen im Innenhof der Louisenstraße 34 einfinden. Nach Angaben von Becerra sollen jede Besucherin und jeder Besucher eine Kerze oder ein Teelicht zu der Veranstaltung mitbringen. kaha


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