Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft feiert Seit 25 Jahren die Wissenschaft näher gebracht

Feierten das 25-jährige Jubiläum der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft: (von links) Prof. Wolfgang Wahlster, der Vorsitzende Dr. Hans-Christian Schröder und Oberbürgermeister Axel Jahnz. Foto: Christopher BredowFeierten das 25-jährige Jubiläum der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft: (von links) Prof. Wolfgang Wahlster, der Vorsitzende Dr. Hans-Christian Schröder und Oberbürgermeister Axel Jahnz. Foto: Christopher Bredow

Delmenhorst. Seit 25 Jahren sorgt die Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft als Teil des Hanse Wissenschafts-Kollegs (HWK) dafür, dass wissenschaftliche Vorträge in der Stadt ihren Platz finden. Am Freitag feierte die Gesellschaft ihr Jubiläum.

In der Industriestadt Delmenhorst einen wissenschaftlichen Zweig zu etablieren, das war im Jahr 1994 keine leichte Aufgabe für den damaligen Oberstadtdirektor Dr. Norbert Boese. "Die Zeit war aber reif", erklärte Boese am Freitag in der Markthalle in Delmenhorst. Und er hatte recht: Seit 25 Jahren gibt es die Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft nun, die damals zur Unterstützung der Ansiedlung des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK) gegründet worden war. (Lesen Sie hier: 25 Jahre Universitäts-Gesellschaft in Delmenhorst.)

Wissenschaftliches Angebot zwischen Bremen und Oldenburg

Bei der Jubiläumsfeier in der Markthalle blickte Boese gemeinsam mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Christian Glaß, zurück auf die Anfangszeit. "Delmenhorst brauchte damals neue Zukunftsperspektiven und das Ziel war es, einen Dienstleistungssektor aufzubauen", erinnerte sich Boese: "Dafür war die Wissenschaft ganz wichtig." Um als kreisfreie Stadt zwischen den Großstädten Bremen und Oldenburg ein eigenes wissenschaftliches Angebot aufbauen und so den Kontakt zu den benachbarten Universitäten herstellen zu können, seien das HWK und die Universitäts-Gesellschaft gegründet worden.

Dr. Norbert Boese und Dr. Christian Glap (von links) blickten auf der Jubiläumsfeier auf die Anfangszeit der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft zurück. Foto: Christopher Bredow

Mehr als 100 Referenten in Delmenhorst

Seitdem hat die Universitäts-Gesellschaft mehr als 100 Referenten nach Delmenhorst geholt und damit etwa 7000 Zuhörer erreicht, erklärte der Vorsitzende Dr. Hans-Christian Schröder. "Unter unserem Motto 'Wissenschaft nahe gebracht' haben wir versucht, die Delmenhorster für wissenschaftliche Vorträge zu begeistern. Das ist uns gelungen", bilanzierte Schröder.

Oberbürgermeister Axel Jahnz sah das ähnlich: "Der Bildungssektor trägt stark zum Image der Stadt bei und das HWK ist dabei eines unserer Aushängeschilder. Die Universitäts-Gesellschaft ist davon ein wichtiger Teil", erklärte er.

Der Dunkel-Kammer-Chor der Musikschule Delmenhorst sorgte auf der Jubiläumsfeier für die musikalische Untermalung. Foto: Christopher Bredow

Mehr junge Menschen sollen kommen

Zukünftig wolle man die Vortragsthemen noch mehr auf die Interessen der Delmenhorster abstimmen, sagte Schröder. "Wir wollen außerdem mehr neue und jüngere Mitglieder bekommen und dafür auch mit den Gymnasium kooperieren." Ein tatsächlich junges Thema griff Prof. Wolfgang Wahlster in seinem Vortrag auf, den er zur Jubiläumsfeier hielt: Er sprach über die bisherigen Forschungserfolge zur Künstlichen Intelligenz und gab einen Ausblick auf ihre Perspektiven. Diese Art von Vorträgen will die Universitäts-Gesellschaft auch in den nächsten Jahren nach Delmenhorst holen und damit möglichst viele Menschen erreichen.


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