Vortrag im HWK in Delmenhorst Wie die Evolution unsere Partnerwahl beeinflusst

Liebesschlösser als Symbol der Verbindung zueinander: Die Liebe steht bei einem Vortag im HWK im Zentrum. Symbolfoto: Michael GründelLiebesschlösser als Symbol der Verbindung zueinander: Die Liebe steht bei einem Vortag im HWK im Zentrum. Symbolfoto: Michael Gründel
Michael Gründel

Delmenhorst. Um die Liebe dreht sich am 11. November ein Vortrag im HWK. Was Menschen aneinander anziehend finden, scheint biologisch klar. Aber welche Informationen leiten wir bei der Partnerwahl aus körperlichen Merkmalen genau ab?

Die Liebe ist für den Menschen Anlass für Euphorie, sexuelle Hingabe – oder schlechtestenfalls auch für erhebliche zwischenmenschliche Konflikte. Damit beschäftigt die Liebe die menschliche Kultur seit jeher, ob in der Mythenerzählung oder in der Kunst. Um die Frage, wie sich diese Leidenschaft des Menschen für die Liebe wissenschaftlich erklären lässt, dreht sich nun ein Vortrag am Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) am Montag, 11. November.

Unter anderem geht es dann um einen Verhaltensbiologischen Erklärungsansatz. „Was Menschen aneinander anziehend finden, folgt biologischen Gesetzmäßigkeiten“, schreibt das HWK vorab. Jedoch sei die Suche nach dem „optimalen Partner“ gekennzeichnet vom „Kampf zwischen den Geschlechtern und dem Krieg der Signale“. Welche Bedeutung haben Gesichter, Körper und Körperbewegungen? Welche Informationen über die Partnerqualitäten leiten wir aus diesen Merkmalen ab? Diese und andere Fragen sollen in dem Vortrag unter dem Titel „Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Wie die Evolution unsere Partnerwahl beeinflusst“ behandelt werden.

Der Referent Dr. Bernhard Fink wird dabei auf aktuelle Studien zurückgreifen. Fink ist Anthropologe in Göttingen und war zuletzt Fellow am HWK.


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