Arbeiterwohlfahrt Awo Delmenhorst will sich für mehr Kindergärten einsetzen

Der neue Vorstand ist auch der alte: Die Vorsitzende Andrea Meyer-Garbe (5. von links) und ihre Stellvertreterin Roswitha Ahrens-Groth (3. von links) im Kreise der weiteren Vorstandsmitglieder. Foto: Birgit StamerjohannsDer neue Vorstand ist auch der alte: Die Vorsitzende Andrea Meyer-Garbe (5. von links) und ihre Stellvertreterin Roswitha Ahrens-Groth (3. von links) im Kreise der weiteren Vorstandsmitglieder. Foto: Birgit Stamerjohanns

Delmenhorst. Die Arbeiterwohlfahrt Delmenhorst hat sich bei ihrer Kreiskonferenz für zahlreiche Anträge ausgesprochen. Es geht um Verbesserungen in den Kitas und in der Pflege.

Andrea Meyer-Garbe konnte es selbst kaum glauben: „So schnell haben wir noch nie gewählt!“ Die Teilnehmer an der Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Delmenhorst hatten es allerdings auch leicht: Die bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich alle für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Damit waren die Wahlen eine Sache von knapp zehn Minuten.

Mit Meyer-Garbe an der Spitze

Die Vorsitzende der Awo heißt auch weiterhin Andrea Meyer-Garbe. Ihre Stellvertreterin bleibt Roswitha Ahrens-Groth. Zum Schriftführer wurde Thore Wintermann wiedergewählt, um die Kasse kümmert sich Eike Händel. Die Beisitzer heißen Antje Beilemann, Günter Buckmann, Hermann Glander und Dr. Harald Groth. Manfred Otte und Karl-Heinz Schneider stehen der Awo auch weiterhin als Revisoren zur Verfügung, zusätzlich nahm Daniel Krauss das Amt an. Als Delegierte bei der Bezirkskonferenz werden Roswitha Arens-Groth, Antje Beilemann, Günter Buckmann, Hermann Glander und Manfred Otte die Delmenhorster vertreten. 

Zwei Kindergärten pro Jahr

Auch inhaltliche Entscheidungen fielen bei der gestrigen Sitzung. Unter anderem will sich die Awo gegenüber der Stadt dafür einsetzen, dass in Delmenhorst mindestens zwei neue Kindergärten pro Jahr entstehen. Außerdem fordert die AWO eine angemessene Ausbildungsvergütung für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas. Quereinsteiger in den Beruf sollten aus Bundesmitteln so gefördert werden, dass eine Umschulung attraktiv wird. Mittel- und langfristig müssen Wege gefunden werden, in ausreichender Zahl Erzieher auszubilden und zu beschäftigen, darüber waren sich die Teilnehmer an der Kreiskonferenz einig.

Auch für eine Verbesserung der Pflege in Heimen und im ambulanten Bereich sprach sich die Kreiskonferenz aus. Die Awo Delmenhorst betreibt unter anderem mehrere Krippen und Kitas in der Stadt, außerdem Familienzentren, Beratungsstellen und Nachbarschaftsbüros.


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