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Historische Stadtansicht Volksfeststimmung begleitet Aufbruch in neue Ära am Bahnhof

Volksfeststimmung vor dem Bahnhof: Große Freude herrschte 1969 in Delmenhorst darüber, dass es endlich losging mit dem Projekt der Bahnhöherlegung. Foto: dk-ArchivVolksfeststimmung vor dem Bahnhof: Große Freude herrschte 1969 in Delmenhorst darüber, dass es endlich losging mit dem Projekt der Bahnhöherlegung. Foto: dk-Archiv

Delmenhorst. Ein Ende der Nord-Süd-Teilung der Stadt Delmenhorst rückte vor 50 Jahren in greifbare Nähe. Dazu sollte ein ambitioniertes Projekt dienen.

Dieses Projekt gehörte unzweifelhaft zu den wichtigsten in der Geschichte Delmenhorsts, es prägt das Gesicht der Stadt bis heute entscheidend mit: Die Höherlegung der zuvor ebenerdigen Bahngleise sollte endlich die Zweiteilung der Stadt durch die Bahnstrecke Bremen-Oldenburg beenden. Der langersehnte Startschuss zur Umsetzung des Vorhabens fiel vor 50 Jahren. 

Volksfeststimmung herrschte am 15. September 1969 vor dem alten Bahnhofsgebäude, rund 4000 Menschen hatten sich zum Festakt auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt. „Schmissige Musik“ des Heeresmusikkorps 11 und von Spielmannszügen verkürzte der Menge die Wartezeit, berichtete das dk. Um 17 Uhr rollte dann ein Sonderzug der Bundesbahn auf dem vor dem Bahnhof verlegten Gleis vor und lud die Honoratioren ab. 

Es sollte fünf Jahre dauern, bis das schon gut 50 Jahre zuvor angedachte Projekt abgeschlossen war. Die nervigen Wartezeiten an den Bahnschranken, die gefühlt immer unten waren, gehörten nun der Vergangenheit an. 


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