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10.09.2019, 08:06 Uhr KOMMENTAR

Unfallatlas kann in Delmenhorst Gutes bewirken

Ein Kommentar von Sascha Sebastian Rühl


Ein Unfall mit Verletzten wie dieser an der Stedinger Straße in Delmenhorst ist am Ende des Jahres nur noch Teil einer Statistik. Ihn auf einer Karte darzustellen, könnte dafür sorgen, dass an der Unfallstelle später vorsichtiger gefahren wird.  Archivfoto: Günther RichterEin Unfall mit Verletzten wie dieser an der Stedinger Straße in Delmenhorst ist am Ende des Jahres nur noch Teil einer Statistik. Ihn auf einer Karte darzustellen, könnte dafür sorgen, dass an der Unfallstelle später vorsichtiger gefahren wird. Archivfoto: Günther Richter

Delmenhorst. Über 250 Mal wurden Menschen in Delmenhorst 2018 bei Verkehrsunfällen verletzt. Diese Fälle auf einer Karte wie dem Unfallatlas abzubilden, hält dk-Redakteur Sascha Sebastian Rühl für eine gute Idee.

Am Ende des Jahres 2018 stand eine Zahl fest: 284 Verletzte bei Verkehrsunfällen im Delmenhorster Stadtgebiet. Kann eine solche Zahl als Mahnung dienen, besser aufzupassen, während der Fahrt die Finger vom Handy zu lassen und vielleicht einmal mehr beim Abbiegen auf Radfahrer zu achten? 

Weg zu mehr Betroffenheit

Eine Karte wie der Unfallatlas ruft einzelne Fälle ins Gedächtnis zurück, zeigt, dass mal jemand in der Nachbarschaft verletzt wurde oder dass die eigene Pendelstrecke Menschen an verschiedenen Stellen zum Verhängnis wurde. Die räumliche Nähe durch die geografische Abbildung könnte betroffen machen und zumindest kurzfristig zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr führen. Der aktuelle Unfallatlas zeigt, dass in Sachen sicherer Fahrweise bei den Menschen in der Region noch Luft nach oben besteht. Und dass es Zeit wird, dass die Bauarbeiten auf der A1 endlich enden.


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