Unfall in Stuhr Mehrere Kleinbusse mit koreanischen Kindern auf A1 kollidiert

Die Kinder wurden mit Bussen von der Autobahn gebracht. Foto: FeuerwehrDie Kinder wurden mit Bussen von der Autobahn gebracht. Foto: Feuerwehr

Stuhr. Die Feuerwehr Brinkum hatte es am Dienstag mit einem ungewöhnlichen Unfall zu tun. Mehrere Kleinbusse mit Kindern aus Südkorea waren kollidiert und stellten die Retter vor eine logistische Herausforderung.

Kurz vor der Anschlussstelle Brinkum sind auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg am Dienstagabend gegen 16.10 Uhr mehrere Kleinbusse in einen Auffahrunfall verwickelt worden. Nach Angaben der Polizei war die Jugendgruppe aus Südkorea auf dem Weg von Frankreich nach Finland. Hierbei befuhren sie im dreispurigen Bereich hintereinander den Überholfahrstreifen. Kurz vor der Anschlussstelle Brinkum mussten die ersten beiden Kleinbusse der Reisegruppe aufgrund beginnender Staubildung bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender Kleinbus der Jugendgruppe erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr auf den vor ihn stehenden Kleinbus auf. Dieser wurde wiederum auf einen weiteren, vor ihn stehenden Kleinbus aufgeschoben.

Drei Kleinbusse in Unfall verwickelt

Durch den Zusammenstoß wurde ein 12-Jähriger im auffahrenden Kleinbus sowie drei weitere Personen im Alter von 15 bis 26 Jahren im mittleren der drei Kleinbusse leicht verletzt. Der auffahrende Kleinbus war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach Angaben der Feuerwehr war die Reisegruppe mit insgesamt fünf Bussen unterwegs. 

32 Personen betroffen

Nach Angaben der Feuerwehr Brinkum waren insgesamt 32 Personen betroffen, die meisten gehörten zu der Reisegruppe.  "Um die Kinder schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich von der Autobahn zu bringen, bestand der Auftrag für die Feuerwehr und die ebenfalls alarmierte DRK-Bereitschaft zunächst darin, die betroffenen Personen mit mehreren Mannschaftstransportwagen zum Feuerwehrhaus nach Brinkum zu befördern", heißt es von der Feuerwehr. 


Für die Kinder war der Aufenthalt im Feuerwehrhaus bestimmt aufregend. Foto: Feuerwehr

Im Brinkumer Feuerwehrhaus wurde dann eine erneute ärztliche Sichtung durchgeführt, diese ergab, dass insgesamt elf Insassen bei dem Unfall leicht verletzt wurden. Die Kräfte von DRK und Feuerwehr betreuten und versorgten die Betroffenen mit Kaltgetränken. Über den Einsatzleitwagen wurde dann eine Weiterfahrt sowie eine Unterkunft organisiert. Nach drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. 

Für die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Kleinbusse mussten laut Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn der Überholfahrstreifen sowie der Mittelfahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde für etwa eine Stunde über den Hauptfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Sachschaden wurde auf etwa 25.000 Euro geschätzt. 


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