Historisches Foto Schule in Delmenhorster Stadtmitte wird 1969 abgerissen

Eine Schule im Herzen der Stadt: 1969 endete die Ära der Marienschule. Kurze Zeit später kam der Abrissbagger. Archivfoto: H. WeizsäckerEine Schule im Herzen der Stadt: 1969 endete die Ära der Marienschule. Kurze Zeit später kam der Abrissbagger. Archivfoto: H. Weizsäcker

Delmenhorst. Keines dieser Gebäude existiert heute mehr, mit Ausnahme des hellen im Hintergrund. Aber auch das hat seine besten Tage gesehen, steht derzeit leer – es handelt sich um das ehemalige Krankenhaus St.-Josef-Stift.

In der oberen linken Ecke dieser Aufnahme aus dem Jahr 1968 ist ein Teil des Turms der St.-Marien-Kirche zu erkennen. Anstelle der Backsteinbauten auf dem Gelände zwischen Westergang und Am Knick vor dem Josef-Stift befindet sich heute ein Parkplatz. Damals gingen hier Schulkinder und Lehrer ein und aus, in der katholischen Marienschule, die an dieser Stelle bis zum Jahr 1969 bestand. 

Umzug an Stubbenweg bedeutet das Ende

Aus einer kleinen Privatschule im Haus von Kaplan Bernard Rein war ab 1899 eine ausgewachsene Bildungsstätte für den Nachwuchs der im Zuge der Industrialisierung rasch angewachsenen katholischen Gemeinde in Delmenhorst entstanden. 1967 wurde der Umzug an den Stubbenweg beschlossen. Im Mai 1969 endete dann der Schulbetrieb am alten Standort der Schule im Stadtzentrum. Vor 50 Jahren, im Juli 1969, ging der Abbruch der nun leer stehenden Gebäude zügig vonstatten.


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