Delegation aus Delmenhorst dabei Polnische Partnerstadt feiert Jubiläum

(Von links): Der Lubliner Ratsvorsitzende Jarosław Pakuła, der Lubliner Bürgermeister Krysztof Zuk, die Delmenhorster Ratsfrau Margret Hantke und die Sachbearbeiterin für Städtepartnerschaften der Delmenhorster Stadtverwaltung, Ute Winsemann.Foto: Stadt Lublin(Von links): Der Lubliner Ratsvorsitzende Jarosław Pakuła, der Lubliner Bürgermeister Krysztof Zuk, die Delmenhorster Ratsfrau Margret Hantke und die Sachbearbeiterin für Städtepartnerschaften der Delmenhorster Stadtverwaltung, Ute Winsemann.Foto: Stadt Lublin

Delmenhorst. Vor 450 Jahren ist die Lubliner Union gegründet worden. Bei den Feierlichkeiten in der polnischen Partnerstadt waren auch Vertreter aus Delmenhorst dabei.

Weltoffenheit und Toleranz sind die Werte, die im Mittelpunkt standen, als die Delmenhorster Partnerstadt Lublin den 450. Jahrestag der Lubliner Union gefeiert hat. Mit dabei war auch eine Delegation aus Delmenhorst. Das Jubiläum stand unter dem Motto „Von der Lubliner Union zur Europäischen Union“. Mit diesen Worten hatte Papst Johannes Paul II. 2003 an das Jahr 1569 erinnert.

Doppelreich Polen-Litauen

Der in Lublin geschlossene Vertrag gründete die Republik Polen-Litauen. Das Doppelreich auf dem Gebiet der heutigen Staaten Polen, Litauen, Weißrussland und Ukraine hatte mehr als zwei Jahrhunderte lang Bestand.

Grundlage der EU

Dieser Vertrag sollte Menschen verschiedener ethnischer Herkunft, verschiedener religiöser Bekenntnisse und verschiedener Kulturen vereinen. „Bereits im 16. Jahrhundert würdigten die Vertragspartner die Werte und Ideen, die später die Grundlage der Europäischen Union bilden sollten“, stellte der Bürgermeister von Lublin, Krysztof Zuk, fest.

Der offizielle Festakt wurde im Schloss von Lublin gehalten, wo vor 450 Jahre in der Dreifaltigkeitskapelle die Union gegründet wurde. Darüber hinaus hatte die Stadt ein breites Programm organisiert, das sich auch an die allgemeine Öffentlichkeit richten sollte.

Delmenhorster Delegation begeistert

„Ich bin begeistert von den vielfältigen Darbietungen anlässlich des Jubiläums“, sagt die Delmenhorster Ratsfrau Margret Hantke. Für sie war es der zweite Besuch in der polnischen Partnerstadt, die sie bereits 2014 bei einem mehrtägigen Aufenthalt kennengelernt hatte. „Ich habe mich gewundert, wie viel sich in den wenigen Jahren schon wieder am Stadtbild verändert hat“, sagt Hantke. Besonders gefiel ihr der Litauer Platz am Rande der neuen Fußgängerzone. Der Platz spielte bei den Feierlichkeiten eine besondere Rolle als moderner Ort der Begegnung, der unter anderem Raum für eine Musik- und Theater-Bühne, ein mittelalterliches Lager, Kinderbelustigungen und Multimedia-Shows bot.


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