Schulleiterin geht Jutta Lippok verlässt Delmenhorster Berufsfachschule

Vor dem Abschied: Die Leiterin Jutta Lippok verlässt die Berufsfachschule Altenpflege nach drei Jahrzehnten. Foto: Kerstin Kempermann/DiakonieVor dem Abschied: Die Leiterin Jutta Lippok verlässt die Berufsfachschule Altenpflege nach drei Jahrzehnten. Foto: Kerstin Kempermann/Diakonie

Delmenhorst. Zeit, Abschied zu nehmen: Nach 30 Jahren an der Berufsfachschule Altenpflege des Ev.-luth. Stephanusstiftes in Delmenhorst ist dort Schluss für Jutta Lippok.

Etwa 600 Schülerinnen und Schüler hat die Schulleiterin anfangs als Lehrkraft und später als Leiterin der Schule durch die Altenpflegeausbildung begleitet. Zwei Umzüge hat sie dabei mitgemacht und mehrere Reformen der Ausbildung erlebt.

Im Jahr 1989 kam Lippok als Honorarkraft an die Schule. Seit 1991 war sie Lehrkraft. Zunächst allerdings nur mit einer halben Stelle. Denn parallel baute sie am Stephanusstift den Begleitenden Dienst auf. „Eine spannende aber auch anstrengende Zeit“, sagt sie heute im Rückblick. Überhaupt habe es in ihrer Zeit an der Altenpflegeschule immer wieder neue Herausforderungen gegeben. „Deshalb bin ich auch 30 Jahre hiergeblieben.“

Viele Neuerungen begleitet

Ob die Umstellung von zweijähriger auf dreijährige Ausbildung, die bundeseinheitliche Regelung der Ausbildung mit dem Gesetz über die Berufe in der Altenpflege 2003 oder die jetzt anstehende Reform der Ausbildung: „In den 30 Jahren hat sich viel verändert.“ Auch bei den Schülern. Nach wie vor findet es Lippok spannend, zu sehen, wie die Altenpflegeschülerinnen und -schüler während der Ausbildung nicht nur Fachkompetenz erlangen, sondern auch in ihrer Persönlichkeit reifen. Und das egal ob sie diese Ausbildung mit 17 oder mit 50 begonnen haben. „Wir haben in unserer Schule jeden einzelnen im Blick“, sagt Lippok und ist dabei durchaus stolz auf die Ausbildung an der Altenpflegeschule. Dies sei durch die gute Zusammenarbeit im Team der Schule möglich. Wichtig sei aber auch die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, den Einrichtungen in denen die Schülerinnen den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. 

Nachfolge zunächst kommissarisch

Am Freitag, 12. Juli,  wird Lippok von ihren Schülerinnen und Schülern endgültig verabschiedet. Auch als Schulleiterin war sie immer in der Lehre tätig. Nach drei Jahrzehnten an der Altenpflegeschule gibt es für die 59-Jährige dann eine neue berufliche Herausforderung. Die Leitung der Altenpflegeschule übernimmt zunächst ihr bisherige Stellvertreter Dr. Theodor Müller kommissarisch.


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