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13.06.2019, 17:55 Uhr KOMMENTAR

Ein guter Tag für das JHD und Delmenhorst

Ein Kommentar von Marco Julius


Das Josef-Hospital Delmenhorst. Foto: Marco JuliusDas Josef-Hospital Delmenhorst. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Das Sozialministerium will den Neubau des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) am Standort Deichhorst mit rund 150 Millionen Euro fördern. Das ist eine gute Nachricht. Dennoch ist nicht alles gut. Ein Kommentar.

Man gießt kein Wasser in den Wein, wenn man in dieser Stunde noch einmal darauf verweist, wie steinig der Weg der Zusammenlegung des alten Klinikums und des St.-Josef-Stiftes gewesen ist. Erinnert sei nur an den bitteren „schwarzen Freitag“, als über 100 Mitarbeiter des Krankenhauses ihre Kündigung erhielten. Und es darf auch betont werden, dass der Weg noch lang ist, bis die neue hochmoderne Klinik – dann vielleicht unter dem neuen Namen Stadtkrankenhaus – eröffnet werden kann. Stichwort Eigenanteil. Dennoch ist die Nachricht aus Hannover von solcher Tragweite, nicht nur für das Krankenhaus, sondern für die Stadt und die Region, dass Grund zur Freude besteht. Die intensive Arbeit, die Reisen nach Hannover, die Telefonate, die vertraulichen Gespräche in kleinen Kreisen: Oberbürgermeister Axel Jahnz und JHD-Geschäftsführer Florian Friedel haben offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Sie haben mit Argumenten überzeugt und Vertrauen aufgebaut. Beigetragen hat dazu sicherlich auch der eingeschlagene Weg der Sanierung des JHD. Auch in Hannover dürfte beobachtet worden sein, dass die Entwicklung des Krankenhauses in die richtige Richtung geht. Den Schwung sollte die Stadt mitnehmen.


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