Theater von der BBS II Schüler bringen Stück um Liebe und Religion auf Bühne

Das Theaterprojekt der BBS II zeigt im Kleinen Haus das Drama "Wer den Mächtigen stört". Tolga (Ajeel Alibrahim, links) droht Florian (Maurice Bergmann, rechts). Levent (Hasan Hasan, Mitte) versucht zu beruhigen. Zeliah (Monique Schubert, hinten) muss tatenlos zusehen. Foto: Melanie HohmannDas Theaterprojekt der BBS II zeigt im Kleinen Haus das Drama "Wer den Mächtigen stört". Tolga (Ajeel Alibrahim, links) droht Florian (Maurice Bergmann, rechts). Levent (Hasan Hasan, Mitte) versucht zu beruhigen. Zeliah (Monique Schubert, hinten) muss tatenlos zusehen. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Vom Schauspiel bis Bühnenbild und Technik haben Schüler der BBS II Delmenhorst ein Theaterstück vorbereitet.

Zum ersten Mal hat es in der Kerschensteiner-Schule Delmenhorst ein sogenanntes "ganzheitliches Theaterprojekt" in der Berufseinstiegsschule gegeben. Soll heißen: Von dem Mimen auf der Bühne, über den Bau der Kulissen, Requisite, Technik und Maske haben etwa 50 Schüler nicht nur das Geschehen auf der Bühne, sondern auch das komplette "Drumherum" geleistet. Herausgekommen ist das Theaterstück "Wer den Mächtigen stört" von Norbert Hagen, das am Freitag, 24. Mai, zum ersten Mal aufgeführt wird.

Bedrohung für die große Liebe

Zum Plot: Florian und Zeliha sind verliebt. Sie halten ihre Beziehung für glücklich, lebbar und zukunftsfähig. Zelihas türkische Familie ist schließlich mit der Verlobung einverstanden. Nicht so Florians Vater, erzkatholisch und Unterstützer einer rechten Partei. Er ist darüber hinaus so heimtückisch, dass er Tolga, einen Bruder von Zeliha, zu einer kriminellen Tat anstiftet. Werden Zeliah und Florian zusammenkommen?

Viele Fertigkeiten werden gefördert

Die Schüler sind im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und haben einen individuellen Förderbedarf. Durch ihre Mitarbeit an dem Theater sollten Selbstwertgefühl, Lernmotivation, Körpergefühl und Persönlichkeitsbildung unterstützt werden. 

Das Stück wird an zwei Terminen aufgeführt: Freitag und Sonntag, 24. und 26. Mai, um 20 Uhr im Kleinen Haus. Nach der Premiere am Freitag gibt es zudem einen Empfang im Foyer. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro


 


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