Integration in Delmenhorst Berufsberatungstelle für Flüchtlinge soll erhalten bleiben

Die Berufsberatung für Geflüchtete von der VHS soll in den nächsten Jahren weiter aufrecht erhalten werden. Das gelingt aber nur, wenn die N-Bank einen Förderantrag bewilligt. Foto: Sven Hoppe/dpaDie Berufsberatung für Geflüchtete von der VHS soll in den nächsten Jahren weiter aufrecht erhalten werden. Das gelingt aber nur, wenn die N-Bank einen Förderantrag bewilligt. Foto: Sven Hoppe/dpa

Delmenhorst. Die Berufsberatung für Geflüchtete von der VHS soll in den nächsten Jahren weiter aufrecht erhalten werden. Das gelingt aber nur, wenn die N-Bank einen Förderantrag bewilligt.

Die Berufsberatung für Geflüchtete in der Stadt soll in den nächsten Jahren weiter aufrecht erhalten werden. Das geht aus einer Vorlage zum nächsten Jugendhilfeausschuss nächsten Mittwoch hervor. Zum Jahreswechsel waren Fördergelder für das Angebot unter dem Namen „Kausa Servicestelle“ über die Europäische Union ausgelaufen, sodass die Stadt einspringen musste. Im Vorfeld des Ratsentscheids hierzu hatte sich auch Polizeichef Jörn Stilke zu Wort gemeldet und vor einem Ansteigen der Kriminalität gewarnt, sollten „Kausa“ und noch weitere Angebote für Zugewanderte wegfallen.

Für die Zeit zwischen 1. Juli 2019 und 30. Juni 2021 plant die Stadt nun insgesamt 151.000 Euro an Kosten für das Berufsberatungsangebot ein, das nun unter dem Titel „Ausbildung aktiv“ firmiert. Voraussetzung ist aber eine Förderzusage der N-Bank. Der Träger des Angebots, die Volkshochschule (VHS), ist aufgefordert, über die Bank einen Förderantrag an den Europäischen Sozialfonds (ESF) einzureichen. Hat dieser keinen Erfolg, zahlt die Stadt für die Berufsberatung bis zum Jahresende, heißt es in den Unterlagen.


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