Stadtweiter ÖPNV Mehr elektronische Infotafeln für Delmenhorster Busverkehr

Die Stadt und der Eigenbetrieb VVD wollen neue elektronische Anzeigentafeln für den Busverkehr anschaffen. Foto: Frederik GrabbeDie Stadt und der Eigenbetrieb VVD wollen neue elektronische Anzeigentafeln für den Busverkehr anschaffen. Foto: Frederik Grabbe

Delmenhorst. Delmenhorst soll mehr elektronische Infotafeln für die Busfahrplanauskunft bekommen. Das Land und der hiesige Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen tragen die Kosten.

Die Stadt und der städtische Eigenbetrieb VVD planen, in diesem Jahr zusätzliche elektronische Anzeigetafeln für den Busverkehr anzubringen. Das geht aus der Vorlage zum nächsten Finanzausschuss am Mittwoch, 24. April (17 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus), hervor. Sogenannte Dynamische Fahrgastinformationssysteme (DFI) sollen demzufolge nicht nur zusätzlich an den Bussteigen am Delmenhorster ZOB, sondern auch an "bedeutenden Haltestellen im Stadtgebiet" errichtet werden, ist den Angaben zu entnehmen. Insgesamt sollen elf neue elektronische Anzeigetafeln enstehen. Wo diese außerhalb des ZOB aufgestellt werden sollen, ist nicht explizit aufgeführt. Dem Vernehmen nach sind zusätzlich die Haltestellen Markt (Am Stadtwall), Post (Mühlenstraße) und Krankenhaus (Wildeshauser Straße) als Standorte im Gespräch. 

Fördergelder fließen

Die Informationssysteme am Busbahnhof sollen 44.000 Euro kosten. Für die restlichen Anlagen sind 40.000 Euro veranschlagt. Bezahlt werden soll das über Gelder, die über das Niedersächsische Nahverkehrsgesetz (NNVG) sowie über den Förderfonds des Zweckverbands Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) frei werden, ist der Vorlage zu entnehmen. Weitere Investitionen sollen zum Beispiel in Fahrradstellplätze an ÖPNV-Haltestellen fließen (Bike-And-Ride-Anlagen, 30.000 Euro), zudem stehen Ausbauarbeiten an Haltestellen an (32.000 Euro) an.

Die Investitionen sind teilweise auch vor dem Hintergrund der Neukonzeption des Stadtbusverkehrs zu sehen: Vergangenen Sommer ist darüber berichtet worden. Unter anderem soll damit auf eine veränderte Nachfrage im Einkaufs- und Freizeitverkehr reagiert sowie die Anbindung der bevölkerungsreichsten Stadtteile verbessert werden. Auch Pendler sollen bessere Anschlussmöglichkeiten zum Zugverkehr erhalten. Ab dem Frühjahr 2020 soll das Konzept greifen. 


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