Neue Internetseite Delmenhorster City soll sich auch im Netz präsentieren

Kaufleute-Sprecher Christian Wüstner und City-Managerin Nicole Halves-Volmer freuen sich auf die neue Internetseite der Innenstadt. Foto: Sascha Sebastian RühlKaufleute-Sprecher Christian Wüstner und City-Managerin Nicole Halves-Volmer freuen sich auf die neue Internetseite der Innenstadt. Foto: Sascha Sebastian Rühl

Delmenhorst. Der Delmenhorster Innenstadt fehlte bislang eine gemeinsame Plattform, auf der ihr Angebot abgebildet wird. Mit "Shopping-Delmenhorst.de" sollen künftig zentral Sonderangebote, alle Mittagstisch-Menüs oder wichtige Informationen wie etwa zur Barrierefreiheit präsentiert werden.

Wo gibt es kostenfreies Internet? Wo sind Wickeltische, Kundentoiletten oder barrierefreie Geschäfte zu finden? Und für welchen Mittagstisch entscheide ich mich heute? Fragen wie diese sollen künftig zentral auf der Internetseite "Shopping-Delmenhorst.de" ansprechend und übersichtlich beantwortet werden. Die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) arbeitet zurzeit unter Hochdruck an dem neuen Angebot. "Bisher wurde die Seite entwickelt, jetzt wird sie befüllt und dann online gestellt", erklärt Kommunikationsmanager Eyke Swarovsky. "Man sieht wo alle Briefkästen sind, alle Wickelstationen und Toiletten, Parkplätze und Fahrradständer", zählt City-Managerin Nicole Halves-Volmer auf. 

Die Startseite: Über die Suchleiste soll ein schneller Zugriff auf die gewünschten Informationen möglich sein. Foto: dwfg


Befüllt wird die Seite nun mit allen wichtigen Informationen der Kaufleute und Gastronomen in der Innenstadt. Kostenlos werden Profile erstellt, in denen alle wichtigen Informationen - eine Beschreibung des Unternehmens, die Kontaktdaten und ein Foto - zu finden sind. Ein Service, der unter anderem Unternehmen nutzt, die bisher keine eigene Internetadresse besitzen. "Der Standardeintrag bietet alle wichtigen Informationen auf einen Blick: wir gehen davon aus, dass alle das kostenlose Angebot nutzen werden", betont Halves-Volmer. So soll ein vollständiger Blick über das Angebot der City entstehen.

Foto: dwfg


Finanziert werden soll der Betrieb der Seite über den Verkauf von Premiumeinträgen. Ein solcher bietet als Mehrwert neben einer besseren Platzierung in der Auflistung der Geschäfte auch die Möglichkeit, mehrere Bilder, ein Video und eine Karte mit dem Standort des Betriebs einzufügen. Und nur mit ihm soll der größte Schritt nach vorn möglich sein: Rabattangebote veröffentlichen, den eigenen Mittagstisch einer großen Übersicht hinzufügen oder die Teilnahme an Aktionen wie den verkaufsoffenen Sonntagen anzukündigen. 300 Euro soll die Einrichtung eines solchen Profils kosten. "Es ist möglich aktuelle Angebote einzustellen oder freie Stellen", erklärt Halves-Volmer. Ein paar Premium-Profile seien bereits verkauft worden. 

Foto: dwfg


Weiter sollen im Service-Bereich Sehenswürdigkeiten oder Angaben über freie Parkplätze eingebunden werden. Letztere sind bereits in der App der Stadtwerkegruppe zu finden. Eine App ist für Shopping-Delmenhorst vorerst nicht geplant. "Die Seite ist so angelegt, dass sie auf allen mobilen Endgeräten ansprechend aussieht", erklärt Eyke Swarovsky. Künftig sei laut Nicole Halves-Volmer auch die Nutzung als Bewertungsportal oder zum direkten Einkauf denkbar. Die technische Möglichkeit zur Erweiterung gebe es.

Auch auf Sehenswürdigkeiten und Aktionen, zum Beispiel den Wochenmarkt, soll die Seite hinweisen. Foto: dwfg

Christian Wüstner, Sprecher der Innenstadt-Kaufleute, begrüßt das Projekt. "Wir begleiten das gerne. Ich glaube, dass die neue Seite für eine bessere Auffindbarkeit sorgt und unseren Kunden einen besseren Service bietet." Wichtig sei, dass alle mitmachen und möglichst viele sich für ein kostenpflichtiges Profil entscheiden. Mit seinem Geschäft Gameground wird Wüstner wohl mit gutem Beispiel vorangehen. "Bei mir wird es wahrscheinlich auf Premium hinauslaufen."  

Premium-Profil: Mit dem Zwischennutzungsprojekt Hørst wurde ausprobiert, wie sich Händler und Gastronomen künftig darstellen können. Foto: dwfg


Ein Starttermin für den neuen Einkaufsführer steht noch nicht fest, die Unternehmen sollen in Kürze angeschrieben werden. Mit Fragebogen werden die Informationen eingeholt, die für die Profile nötig sind. "Wie viel Zeit das Einpflegen der Inhalte dann noch benötigen wird, lässt sich aktuell nicht abschätzen. Ein paar Wochen wird es aber sicher noch dauern", sagt Eyke Swarovsky.


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