Maxe-Theater-AG in Delmenhorst Flamencotänzerinnen treffen auf mythische Wesen

Von Jasmin Johannsen

Probt noch fleißig für die Premiere: das Ensemble der Maxe-Theater-AG. Foto: Jasmin JohannsenProbt noch fleißig für die Premiere: das Ensemble der Maxe-Theater-AG. Foto: Jasmin Johannsen

Delmenhorst Mit „Marisol mittendrin – Kanu-Chaos in Ribadesella“ will die Theater-AG des Max-Planck-Gymnasiums ihr Publikum nach Spanien entführen. Premiere ist am 29. März im Familienzentrum Villa.

Freundschaft, Ausgrenzung und Umweltbewusstsein: Diese Themen stehen im Mittelpunkt, wenn die AG „Theater und Musik“ des Max-Planck-Gymnasiums mit dem Stück „Marisol mittendrin – Kanu-Chaos in Ribadesella“ am Freitag, 29. März, Premiere feiert. Spaßige „Irrungen und Wirrungen“ verspricht Lehrerin Maria Golomb den Zuschauerinnen und Zuschauern schon einmal vorab.

Kanu-Rennen in Spanien bildet Rahmen der Geschichte

Golomb konzipiert seit über zehn Jahren Theaterstücke für die AG, schreibt den Text selbst und arrangiert Melodien. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer Kollegin Julia Pietyra. In diesem Jahr wollen die beiden Lehrerinnen das Publikum in den Süden Europas entführen, genauer nach Asturien. In Nordspanien, gleich am Meer liegt die Stadt Ribadesella. Jedes Jahr im August findet dort mit „Las Piraguas“ ein internationales Kanu-Rennen statt.

Spaßiger Wettbewerb

„Von dieser Veranstaltung habe ich mich inspirieren lassen“, erklärt Golomb. Im Stück schürt das Rennen nicht nur die Vorfreude, es werden auch Bedenken laut. Viele fremde Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Natur auch noch zumüllen – das geht einigen Alteingesessenen doch zu weit. Die Jugendlichen fiebern allerdings dem traditionellen Rennen entgegen. Außer Marisol, die spielt nämlich lieber Geige. Bei den Eltern kommt das gut an, die Klassenkameraden finden sie dagegen völlig uncool. Wenn Marisol dann aber auf das Lehrerkind Lola und den Rennfahrer Jesús Alonso Fernandez oder gar mythische Wesen wie den traurigen Donnergeist Nuberu und den quirligen Kobold Trasgu trifft, wird der Wettbewerb doch noch eine spaßige und lehrreiche Erfahrung.

Kanu-Fahrer treffen auf Wassernixen

Seit den Sommerferien schreibt Golomb an der Handlung. „Die Kinder haben auch viele eigene Ideen, die dann in das Stück einfließen“, sagt sie. Ob als Kanu-Fahrer, Wassernixen, jubelnde Zuschauer, Stadtbewohner oder Banditen verkleidet – die Fünft- und Sechstklässler der Theater-AG seien mit „Spaß und Können“ dabei.

Wer zusehen will, wenn Flamencotänzerinnen und Baumstammwerfer auf märchenhafte Wesen treffen, sich Jung und Alt, Fremde und Einheimische zusammenraufen und zu Freunden fürs Leben werden, hat an insgesamt drei Terminen eine Chance dazu.

Nach der Premiere am Freitag, 29. März, 19 Uhr, folgen am Sonntag, 31. März, 15.30 Uhr, und Dienstag, 2. April, 19 Uhr, auf der Bühne des Familienzentrums Villa weitere Auftritte. Der Eintritt ist frei.


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