Schlachthof vor 32 Jahren geschlossen Als in Delmenhorst 160 Schweine stündlich geschlachtet wurden

Vor seiner Ansiedlung in Delmenhorst war der Schlachthof in Bremen beheimatet.  Foto: Anneliese Schulte StrathausVor seiner Ansiedlung in Delmenhorst war der Schlachthof in Bremen beheimatet. Foto: Anneliese Schulte Strathaus

Delmenhorst. Vor knapp 55 Jahren wurde er eröffnet, vor 15 Jahren wurden seine letzten Reste beseitigt: Die Rede ist vom Delmenhorster Schlachthof an der Nordenhamer Straße.

Heute befindet sich dort der Fleischwarenproduzent Könecke. Die undatierte Aufnahme stammt wohl aus der Anfangszeit des zunächst städtischen Betriebs, der zusammen mit der Fleischwarenfabrik Fischer im April 1964 eröffnet worden war. Die Absicht des Bremer Fabrikanten Ludwig Fischer, seine Produktionsstätte nach Delmenhorst zu verlegen, hatte dem schon lange bestehenden Schlachthof-Projekt den entscheidenden Anstoß gegeben.

121 Mitarbeiter von Schließung betroffen

Rund 160 Schweine und 30 Rinder konnten pro Stunde geschlachtet werden. Bis 1973 ging der Schlachthof ganz in privaten Besitz über. Städtische Beschäftigte nahmen aber weiterhin die hoheitlichen Aufgaben im Bereich der Fleischhygiene wahr. Als der Betrieb 1987 in Turbulenzen geriet und schließen musste, waren davon insgesamt 121 Mitarbeiter betroffen.


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