Delmenhorster Kerschensteiner-Schule Schüler drehen Filme über Gesundheitsprobleme

Von Alexander Wiechmann

Die Schüler der BBS II (v. l. n. r.) Samira, Josephine, Bjarne und Giovanni wurden während der Produktion ihres Kurzfilms „Breakdown“ zum Thema Drogensucht von Mareike Beeneken (rechts) von der Bremer Agentur „Vomhörensehen“ unterstützt. Foto: Alexander WiechmannDie Schüler der BBS II (v. l. n. r.) Samira, Josephine, Bjarne und Giovanni wurden während der Produktion ihres Kurzfilms „Breakdown“ zum Thema Drogensucht von Mareike Beeneken (rechts) von der Bremer Agentur „Vomhörensehen“ unterstützt. Foto: Alexander Wiechmann

Delmenhorst. 22 Schülerinnen und Schüler der BBS II Delmenhorst nahmen kürzlich an einem Präventions-Workshop zum Thema Gesundheit teil.

Vom Drehen übers Schneiden bis hin zur Synchronisation. All das übernahmen die 22 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Präventions-Workshops „Color your Life“ an der BBS II. Eine Woche lang beschäftigten sich die Elftklässler des Beruflichen Gymnasiums ausführlich mit selbstgewählten Themen aus dem Bereich Gesundheit und gestalteten in dieser Zeit mehrere Kurzfilme.

Das ist die Idee hinter dem Projekt

Konzipiert wurde das Projekt von der sozialen Medienagentur „Vomhörensehen“ aus Bremen. Die Förderung erfolgte durch die HKK-Krankenkasse sowie den Sportbunden aus Oldenburg und Delmenhorst. Ziel des Projektes, das in diesem Jahr erstmals in Delmenhorst stattgefunden hatte, ist es, dass die Teilnehmer eine eigene Haltung zum Thema Gesundheit entwickeln und diese in einem selbstgedrehten Film zum Ausdruck bringen. Für die Dauer des Workshops haben zwei Medienpädagogen der Agentur Vomhörensehen die Schüler bei ihren Drehs unterstützt. Heraus kamen fünf Kurzfilme mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Projektwoche startete am Montag mit einer gemeinsamen Filmanalyse, in der die wichtigsten Aspekte eines Films besprochen wurden. Anschließend gingen die Schülerinnen und Schüler zur Planung des eigenen Kurzfilms über.

Am Dienstag folgte eine mehrstündige Einführung in die Technik, bei der die Schüler den Umgang mit der Kamera und den Schnittprogrammen lernten. Der Mittwoch war ein reiner Drehtag. Das dabei gesammelte Rohmaterial haben die Schüler am Donnerstag geschnitten, wobei sie auch Ton- und Bildspur miteinander synchronisiert haben. Am Freitag wurden die Filme der Öffentlichkeit präsentiert.

Worum es in den Filmen geht

Die Kurzfilme, die jeweils kürzer als fünf Minuten sind, widmen sich den Themen Vorsorge, Drogensucht, Rauchen, Selbstzweifel und Multiple Sklerose (MS). „Es war eine sehr interessante Woche, die den Schülern sehr viel Spaß gemacht hat. Besseren Unterricht gibt es nicht“, resümiert die Klassenlehrerin Nicole Tiemeier. Besonders gefällt es ihr, dass ihre Schüler im Zuge der Woche an das Medium des Films herangeführt wurden und dabei den professionellen Umgang mit Kamera und Schnittprogrammen gelernt haben.

Bei einer Abschlussveranstaltung im Mai schauen alle beteiligten Workshopklassen die entstandenen Filme gemeinsam auf einer Kinoleinwand an.


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