Partnerschaft mit italienischer Schule La Dolce Vita am Delmenhorst Max-Planck-Gymnasium

Erstmals war jetzt die Delegation einer italienischen Schule am Max-Planck-Gymnasium zu Gast. Ins Leben gerufen hat den Austausch die Italienisch-Lehrerin Dr. Judith Krawelitzki (Mitte, mit Buch). Foto: Bettina Dogs-PrößlerErstmals war jetzt die Delegation einer italienischen Schule am Max-Planck-Gymnasium zu Gast. Ins Leben gerufen hat den Austausch die Italienisch-Lehrerin Dr. Judith Krawelitzki (Mitte, mit Buch). Foto: Bettina Dogs-Prößler

Delmenhorst. Zum ersten Mal haben Schüler des Delmenhorster Max-Planck-Gymnasiums Gäste aus Italien empfangen. Im Frühjahr soll nun der Gegenbesuch erfolgen.

Bei neun Grad Außentemperatur und anhaltendem Nieselregen sind die Aussichten äußert erheiternd: Nach dem einwöchigen Besuch einer Schülergruppe aus Italien, freuen sich 24 Schüler des Max-Planck-Gymnasiums jetzt auf den Gegenbesuch. Gemeinsam mit Lehrerin Dr. Judith Krawelitzki werden sie im Frühjahr erstmals ihre neue Partnerschule in der Provinz Marken an der Adria ansteuern.

Bereits zahlreiche Partnerschaften

Italien ist die neueste Errungenschaft der Europaschule, die bereits unter anderem mit Ländern wie Spanien, Frankreich, den Niederlanden und Finnland Partnerschaften pflegt. „Durch unsere neue Kollegin ist es uns seit einem Jahr möglich, auch Italienisch als Fremdsprache anzubieten“, schilderte Schulleiterin Cordula Fitsch-Sauke.

In kürzester Zeit organisiert

Vor gerade mal zwölf Monaten haben die Neunt- bis Elftklässler angefangen, sich in einer AG intensiver mit der italienischen Sprache und Kultur auseinanderzusetzen, bereits im Herbst war klar, dass das Gelernte im direkten Kontakt mit Schülern aus dem erprobt werden soll. Durch private Kontakte von Italienisch-Lehrerin Judith Krawelitzki, die selbst einige Zeit in Italien gelebt hatte, und viel Engagement seitens der Lehrer, Eltern und Schüler konnte innerhalb kürzester Zeit schließlich ein erster Besuch der neuen italienischen Freunde organisiert werden. 

Kartoffelpuffer kamen gut an

Und so sind jetzt eine Woche lang Mädchen und Jungen der Schule Liceo Enrico Medio aus der Küstenstadt Senigallia auf die norddeutsche Art zu leben getroffen. „Unsere Kartoffelpuffer sind sehr gut angekommen“, schildert etwa Schülerin Carolin Krabbe. Lara Marten fügt hinzu: „Es war unglaublich toll, wir haben viele neue Freunde gefunden und eine neue Kultur kennengelernt.“

Zugang zu anderen Kulturen

Während die Tränen der einen noch trocknen – am Samstag sind die 19 Schüler wieder abgereist – stehen andere voller Vorfreude in den Startlöchern: Heute reist die nächste Delegation zu einem Besuch an die Delme – dieses Mal kommen die Schüler aus England. „Die Mehrsprachigkeit ist eine Grundvoraussetzung für Verständigung und somit wieder zu mehr Verständnis“, betonte Schulleiterin Fitsch-Sauke. So bekämen die Schüler einen Zugang zu anderen Kulturen. „Und dieser Grundstein sollte in der Schule gelegt werden.“ Ein großes Lob sprach sie dabei den Eltern aus, die die Schule bei Austauschen immer wieder tatkräftig unterstützten. „Das ermöglicht es uns, unseren Schülern ein Stück Welt zu eröffnen.“


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