Digitale Kompetenzen Metropolregion Nordwest schiebt Projekt in Delmenhorst an

Durch die Möglichkeit, „individuelles digitales Erfahrungswissen aus den Bereichen Gaming, Social Media und Smartphone vor Ort in teilnehmende Digitalaktivitäten einzubringen, wird dieses Wissen für die ,offizielle‘ Welt von Ausbildung und Beruf sowie des Lernens nutzbar gemacht“, heißt es in der Mitteilung der Metropolregion Nordwest. Foto: Friso Gentsch/dpaDurch die Möglichkeit, „individuelles digitales Erfahrungswissen aus den Bereichen Gaming, Social Media und Smartphone vor Ort in teilnehmende Digitalaktivitäten einzubringen, wird dieses Wissen für die ,offizielle‘ Welt von Ausbildung und Beruf sowie des Lernens nutzbar gemacht“, heißt es in der Mitteilung der Metropolregion Nordwest. Foto: Friso Gentsch/dpa

Delmenhorst/Bremen. Der Vorstand der Metropolregion Nordwest hat am Mittwoch in seiner Sitzung knapp 520.000 Euro aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen an vier regionale Kooperationsprojekte vergeben. Davon profitiert in einem Fall auch Delmenhorst.

Gesucht waren innovative und nachhaltige Projekte zum Schwerpunktthema Bildung und Fachkräfte. „Von den in diesem Jahr geförderten Projekten profitieren die Schüler und Auszubildenden sowie die Unternehmen der Region gleichermaßen“, sagte Jörg Bensberg, Vorsitzender der Metropolregion Nordwest. „Bildung ist die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen, der regionalen Wirtschaft und der gesamten Metropolregion. Mit unseren Projekten wollen wir die Stärken junger Menschen fördern und sie so auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts und der Unternehmen vorbereiten.“ Die vier ausgewählten Projekte hatten sich zunächst in einem Ideenwettbewerb gegen mehr als 30 andere Projektideen durchgesetzt und waren gemeinsam mit drei weiteren Projekten in die Endauswahl gekommen. Die vier letztlich zur Förderung ausgewählten Projekte haben den Vorstand durch ihren „innovativen Charakter und vor allem ihren hohen Praxisbezug überzeugt“.

Digitale Kompetenzen nutzen

Delmenhorst ist in einem Projekt vertreten. Spiele zocken, chatten und posten: Was für viele Jugendliche privat Alltag ist, soll ihnen auch im Beruf helfen: die digitale Kompetenz. Beim „Digital Impact Lab“ des Bremer Instituts für angewandte Medienforschung (M2C) entsteht in Bremen, Osterholz-Scharmbeck und in Delmenhorst ein Verbund aus „experimentellen Lern- und Erfahrungsräumen für digitale Kompetenz“. Durch die Möglichkeit, „individuelles digitales Erfahrungswissen aus den Bereichen Gaming, Social Media und Smartphone vor Ort in teilnehmende Digitalaktivitäten einzubringen, wird dieses Wissen für die ,offizielle‘ Welt von Ausbildung und Beruf sowie des Lernens nutzbar gemacht“, heißt es in der Mitteilung. Entwickelt wird ein Modell, das bei den vorhandenen digitalen Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ansetzt, diese ausbaut und ein Bewusstsein dafür schafft, wie diese Stärken in der Berufswelt genutzt werden können.


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