Schullandschaft Delmenhorst Weiter Debatte um Abschied von Haupt- und Realschule

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Beim ersten Beratungstermin zur künftigen Schullandschaft im Commedia hatten Schüler für den Erhalt ihrer Schulen demonstriert. Archivfoto: Melanie HohmannBeim ersten Beratungstermin zur künftigen Schullandschaft im Commedia hatten Schüler für den Erhalt ihrer Schulen demonstriert. Archivfoto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Die Debatte um die künftige Schullandschaft Delmenhorsts geht in die zweite Runde: Am 7. Februar soll die Umwandlung von Delmenhorster Real- und Hauptschule zu einer Oberschule wieder Thema der Stadtpolitik werden. Dabei hat sich die Position der Stadt auch nach scharfer öffentlicher Kritik nicht geändert.

Schon der erste Vorschlag der Stadtverwaltung Delmenhorst zur künftigen Schulentwicklung hatte die Wellen hochschlagen lassen: Das Rathaus schlug in einer Sitzung des Schulausschusses die Umwandlung von Real- und Hauptschule zu einer Oberschule vor – und dagegen haben sich mehrere politische Parteien und auch Schüler gerichtet. Der Plan wird aber auch nach dieser öffentlichen Diskussion zunächst unverändert in die politische Diskussion zurückkehren. Der kommende Schulausschuss ist am 7. Februar, und die Vorlage der Stadt ist dieselbe wie noch bei der ersten Lesung im November 2018.

Oberschule mit gymnasialem Zweig weiter Favorit

Konkret soll die Verwaltung, so der Plan, die Umsetzung in Sachen Zeitplan und Finanzierbarkeit prüfen. Favorisiert wird eine Variante der künftigen Schullandschaft, bei der die Realschule und die Hauptschule zu einer Oberschule mit Möglichkeit für einen gymnasialen Zweig umgewandelt werden, und die beiden Standorte der Oberschule Süd am Brendelweg zusammengelegt werden. Frei werdende Räume an der Lilienstraße sollen durch das Willms-Gymnasium genutzt werden.

Weitere Anträge eingeplant

Beim ersten Beratungstermin im November wurde die konkrete Auseinandersetzung mit der künftigen Schullandschaft und seinen mehreren möglichen Varianten zunächst gestoppt: Die Gruppen SPD&Partner sowie UAD hatten beantragt, den Punkt für weitere Beratung vom Tisch zu nehmen – heiß diskutiert wurde trotzdem, vor den Augen von anwesenden Schülern, Eltern und Lehrern, die um ihren Schulstandort bangten. Am 7. Februar gibt es nun zum bestehenden Vorschlag der Stadt auch Anträge der Ratsfrau Eva Sassen und des Ausschussmitgliedes Bülent Büyükbayram sowie einen Bericht des Arbeitskreises Schulentwicklung zum Thema. Der Ausschuss trifft sich um 17 Uhr in der Aula der BBS II am Wiekhorner Heuweg 56-58.


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