Vorwurf des Subventionsbetruges Anklage gegen ehemaligen Delmenhorster Klinikchef erhoben

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Sieht sich Vorwürfen ausgesetzt: Thomas Breidenbach. Archivfoto: Andreas NistlerSieht sich Vorwürfen ausgesetzt: Thomas Breidenbach. Archivfoto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Gegen Thomas Breidenbach, ehemaliger Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD), ist Anklage erhoben worden. Es geht um zweckwidrig verwendete Fördermittel.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg – Zentralstelle für Wirtschaftsstrafsachen – hat im Dezember wegen des Vorwurfs des Subventionsbetruges Anklage zum Amtsgericht Delmenhorst (Schöffengericht) gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) Thomas Breidenbach erhoben. Das berichtet Thorsten Stein, Staatsanwalt und Pressesprecher, auf dk-Nachfrage. Die Akten liegen seither dem Amtsgericht Delmenhorst vor und werden dort gesichtet. „Das Hauptverfahren ist noch nicht eröffnet“, sagt Dr. Detlev Lauhöfer, Direktor des Amtsgerichts.

Strafanzeige gestellt hatte die Stadt Delmenhorst. Im Herbst 2018 hieß es, Breidenbach soll 2016 und 2017 Fördermittel für das Krankenhaus zweckwidrig verwendet haben. Statt die erhaltenen Gelder vollständig für die Anschaffung eines medizinischen Geräts zu verwenden, habe er, so der Vorwurf, den überwiegenden Teil der Mittel zweckwidrig für den „operativen Geschäftsbetrieb der von ihm seinerzeit als Geschäftsführer vertretenen Subventionsempfängerin verbraucht“.


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