Rettungsdienst im Dauereinsatz Feuerwehr zählt acht Einsätze zu Silvester in Delmenhorst

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Delmenhorst Zwei etwas größere Feuer und sechs Kleinbrände haben die Delmenhorster Feuerwehr in der Silvesternacht gefordert. Noch deutlich mehr zu tun hatte der Rettungsdienst.

Ein Garagenbrand an der Heimstraße sowie ein brennender Schuppen am Wilhelm-Tell-Weg haben der Delmenhorster Feuerwehr die beiden größten Einsätze in der Silvesternacht beschert. Der Einsatzleiter sprach von einer „verhältnismäßig ruhigen Silvesternacht“ für die Feuerwehr. Für den Rettungsdienst sei hingegen „die Hölle los“ gewesen. Teilweise mussten Krankenwagen aus dem Umland aushelfen. Von einer für Silvester „normalen Einsatzlage“ mit etlichen Einsätzen berichtet die Polizei. „Herausragende Großereignisse“ habe es nicht gegeben.

Auto komplett ausgebrannt

Unter den insgesamt acht Löscheinsätzen zählte die Berufsfeuerwehr sechs Kleinbrände, dabei handelte es sich vor allem um brennende Mülltonnen. Bei einem Garagenbrand war gegen 2.10 Uhr an der Heimstraße neben der Berufsfeuerwehr auch die Ortsfeuerwehr Stadt im Einsatz. Anwohner konnten laut Polizei zuvor die Ausbreitung des Feuers eindämmen. Drei von ihnen seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, konnten es jedoch nach einer Untersuchung wieder verlassen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Morgens um 6.55 Uhr geriet laut Polizei am Wilhelm-Tell-Weg ein Auto in Brand. Die Flammen zerstörten es komplett und beschädigten auch ein nahes Gartenhäuschen. Den Schaden schätzt die Polizei auf 24.000 Euro. Die Brandursache ist in beiden Fällen unklar, die Polizei ermittelt.

Verletzte durch Feuerwerkskörper

Ein Schuppen und ein daneben abgestelltes Auto haben in der Silvesternacht am Wilhelm-Tell-Weg gebrannt. Foto: aktuellfoto

Für den Rettungsdienst gab es nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr vor allem „viele Einsätze im Zusammenhang mit Alkohol“, auch durch Stürze. Zudem mussten aber auch Verletzungen durch Feuerwerkskörper verarztet werden. Die Einsatzzahl liege „im hohen zweistelligen Bereich“. Teilweise mussten Rettungswagen aus den Nachbarkreisen einspringen, so habe bei einem der Brandeinsätze ein Krankenwagen aus dem Landkreis Oldenburg ausgeholfen.


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