Tipps für Silvester Delmenhorster Tierschutzverein rät zur Registrierung

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Delmenhorst. Der Delmenhorster Tierschutzverein empfiehlt mit Blick auf Silvester eine Registrierung der Haustiere. Das geht aus einer Mitteilung des Vereins vom 26. Dezember 2018 hervor.

Der Tierschutzverein Delmenhorst hat an Weihnachten bereits auf Silvester geblickt und spricht an alle Haustierbesitzer Empfehlungen aus, wie die Lieblinge den Jahreswechsel trotz explodierender Knaller und zischenden Böllern gut überstehen. Pressesprecherin Ulrike Büthe: „Silvester bedeutet für die meisten Tiere und Tierbesitzer besonders viel Stress. Daher ist es wichtig, einige Vorkehrungen für Silvester, aber auch die Tage davor zu treffen. Da es aber immer wieder vorkommt, dass Anfang des Jahres entlaufene Tiere in den Tierheimen landen, die zwar gekennzeichnet, aber leider nicht registriert sind, liegt es uns besonders am Herzen die Tierhalter auf die Registrierung aufmerksam zu machen. Dabei können wir FINDEFIX, den Dienst vom Deutschen Tierschutzbund, aber auch Tasso uneingeschränkt empfehlen. Die Registrierung bei beiden Diensten ist kostenlos und dauert höchstens ein paar Minuten.“

Das sind die Tipps des Deutschen Tierschutzbundes:

  • Auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten.
  • Wichtig ist, Katzen und Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit sie sich sicher fühlen können. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche zusätzlich ab. Außerdem ist die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson sehr wichtig, wenn diese beim Haustier bleibt und ihm durch einen souveränen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken. Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.
  • Hundehalter sollten beim Spaziergang am 31. Dezember – und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach - ihre Vierbeiner nicht von der Leine lassen und in möglichst abgelegenen Gegenden Gassi gehen. Katzen mit Freigang sollte man am besten den ganzen Tag im Haus behalten. Da sowohl Hunde als auch Katzen immer wieder entlaufen, wenn sie sich vor Knallern erschrecken, sollten sie unbedingt gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registriert sein, damit sie im Fall der Fälle schnell zu ihrem Besitzer zurückgebracht werden können.
  • Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung zu zünden, sollte tabu sein. Denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern auf der Weide, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.


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