Projekt in Delmenhorst Bald kann jeder am Albertushof aus Äpfeln Saft machen lassen

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In modernen Boxen wird der naturbelassene Saft gefüllt, der aus den Äpfeln gewonnen wird. Foto: AlbertushofIn modernen Boxen wird der naturbelassene Saft gefüllt, der aus den Äpfeln gewonnen wird. Foto: Albertushof

Delmenhorst. Ab nächstem Jahr können Delmenhorster ihre Äpfel im Albertushof zu Saft verarbeiten lassen. Damit unterstützen sie nebenbei Menschen mit Behinderung.

Seit Herbst dieses Jahres betreibt der Albertushof am Albertusweg in Delmenhorst eine Apfelmosterei. Bisher nutzten diese ausschließlich die dort lebenden Menschen mit Behinderung. Dazu sammelten sie bereits im August das Fallobst auf der Streuobstwiese des Hofes.

Wie die Neuerung ermöglicht wurde

Doch ab nächstem Jahr können auch Privatpersonen ihre Ernte zum Albertushof bringen. Ermöglicht wurde der Ausbau durch eine Spende der Damiler „Pro Cent“-Initiative: Beschäftigte der Daimler AG spenden die Centbeträge ihrer Monatseinkommen und der Konzern verdoppelt die durch die Belegschaft erbrachte Summe. So können gemeinnützige Projekte gefördert werden.

Inwiefern die Apfelmosterei des Albertushofes gemeinnützig ist, erklärt der stellvertretende Einrichtungsleiter Christof Naber: Die dort arbeitenden Menschen mit Behinderung knüpfen ihm zufolge Kontakt zu Menschen ohne Behinderung und umgekehrt. „Für unsere Beschäftigten stellt die Apfelmosterei eine Tätigkeit dar, bei der sie die befriedigende und mit Stolz erfüllende Erfahrung machen, eine Produktionskette von Anfang bis zum Ende zu erleben und zu gestalten.“ Abgefüllt wird der naturbelassene Saft in Boxen.


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