Einstimmig entschieden Oberbürgermeister Jahnz ist JHD-Aufsichtsratsvorsitzender

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JHD-Geschäftsführer Florian Friedel (li.) freut sich, dass Oberbürgermeister Axel Jahnz den Vorsitz des JHD-Aufsichtsrates übernimmt. Archivfoto: T. BreuerJHD-Geschäftsführer Florian Friedel (li.) freut sich, dass Oberbürgermeister Axel Jahnz den Vorsitz des JHD-Aufsichtsrates übernimmt. Archivfoto: T. Breuer

Delmenhorst. Der Aufsichtsrat des Josef-Hospitals Delmenhorst hat jetzt in seiner konstituierenden Sitzung Oberbürgermeister Axel Jahnz zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Die Mitglieder entschieden sich einstimmig für Jahnz, der als qua Amt bereits als Stellvertreter gesetzt war. Im Anschluss an diese Wahl wurde daher ein Stellvertreter gewählt: Barbara Schulte, die als Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur am Klinikum Region Hannover über Erfahrung im Management kommunaler Kliniken verfügt, wird dieses Amt übernehmen. „Ich danke Herrn Jahnz und Frau Schulte für ihre Bereitschaft, sich über die reine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat hinaus für unsere Klinik zu engagieren“, erklärte Florian Friedel, Geschäftsführer des JHD. Auch auf eine Geschäftsordnung hat sich der Aufsichtsrat verständigt. Diese sieht unter anderem vor, dass Sitzungen künftig bei Bedarf, aber mindestens drei Mal im Jahr stattfinden werden.

Weitere Mitglieder im Aufsichtsrat sind Dr. Matthias Esch als Vertreter der Mitarbeiter, Martin Müller, Bettina Oestermann, Hans Peter Teetzmann und Dr. Christoph Titz. Stellvertretende Mitglieder sind der Landtagsabgeordnete Dennis Kurku, Wolfgang Walter und Norbert Mysegaes.

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Rahmen einer umfangreichen Präsentation bekamen die Aufsichtsratsmitglieder laut Mitteilung von Friedel einen ersten Überblick über den Stand des Sanierungskonzeptes und die aktuelle wirtschaftliche Situation des Josef-Hospitals. „Es ist beeindruckend, wie viel das Klinikum in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich umgesetzt hat“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Jahnz. Die Anpassung der Personalkosten sei nahezu abgeschlossen, bei der Reduktion der Sachkosten sei ebenfalls etwa durch Sichtung und Neuverhandlung alter Dienstleister-Verträge viel erreicht worden. Das JHD sei nun gut aufgestellt, um in den nächsten Jahren wieder durch die Versorgung von mehr Patienten zu wachsen und damit die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig zu sichern. „Das Josef-Hospital ist dabei, zukunftsfähig zu werden. Ich freue mich darauf, diesen Weg in den kommenden Jahren als Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender zu begleiten.“


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