Aus für Flüchtlingsunterkunft Stadt Delmenhorst will Awo-Kräfte weiter beschäftigen

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Immer weniger Geflüchtete: Die Flüchtlingsunterkunft in Adelheide soll geschlossen werden. Die Mitarbeiter der Awo sollen in der aufsuchenden Sozialarbeit im Stadtgebiet eingesetzt werden.  Archivfoto: Kai HasseImmer weniger Geflüchtete: Die Flüchtlingsunterkunft in Adelheide soll geschlossen werden. Die Mitarbeiter der Awo sollen in der aufsuchenden Sozialarbeit im Stadtgebiet eingesetzt werden. Archivfoto: Kai Hasse

Delmenhorst Die Flüchtlingsunterkunft in Adelheide soll geschlossen werden. Die Mitarbeiter der Awo sollen nun in der aufsuchenden Sozialarbeit im Stadtgebiet eingesetzt werden und ihre Stellen nicht verlieren.

Die Stadt Delmenhorst hat in der Sitzung des Sozialausschusses am Mittwoch ihren Willen deutlich gemacht, die Mitarbeiter der Awo, die bislang für die Betreuung von Flüchtlingen in der Ende März 2019 schließenden Unterkunft in der Adelheider Kaserne eingesetzt sind, weiter zu beschäftigen.

Vertrag soll aufgelöst werden

Wie berichtet, soll der Betreuungsvertrag zwischen Stadt und Awo in der Kaserne aufgelöst werden. Der Wohlfahrtsverband hatte für das ursprünglich bis 2021 laufende Unterfangen allerdings be- und unbefristet Mitarbeiter eingestellt, hieß es im Ausschuss. Laut Fachbereichsleiter Soziales, Rudolf Mattern, geht es um 11 Stellen.

Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen angestrebt

Mattern zufolge strebt die Stadt eine Unterbringung der rund 60 Flüchtlingen in Wohnungen an. Die frühere Kita Rappelkiste solle nur eine Übergangslösung darstellen. Der Fachbereichsleiter bekräftigte, dass die Awo-Kräfte vor diesem Hintergrund in der aufsuchenden Sozialarbeit für eine bessere Integration von Flüchtlingen eingesetzt werden sollen.

Dies wurde einstimmig an den Verwaltungsausschuss weitergeleitet.


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