Radfahrnetz in Delmenhorst Radweg zwischen Graft und JHD auf dem Prüfstand

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Der Radweg zwischen Graft und JHD könnte erneuert werden - nach einer Kostenschätzung. Foto: Kai HasseDer Radweg zwischen Graft und JHD könnte erneuert werden - nach einer Kostenschätzung. Foto: Kai Hasse

Delmenhorst. Der Radweg im Grünzug zwischen Graft und Krankenhaus soll ausgebessert werden. So will es Eva Sassen aus dem Stadtrat. Bevor es so weit ist, soll es aber eine Kostenschätzung geben.

Dringend zu erneuern sei die Radfahrertrasse am baumgesäumten Fuß- und Radweg zwischen Graft und Wildeshauser Straße nahe der Klinik. Das meint die Ratsfrau Eva Sassen von der Gruppe Bürgerforum/Freie Wähler/Unger. Sie will, dass die Stadt mit Zustimmung des Rates den Weg verbessert, um den motorisierten Verkehr zu verringern. Dafür brauche es beste Radverkehrswege, nicht nur für die radelnden Mitarbeiter des JHD am stadtauswärtigen Ende des Radweges im Grünen. Aber erst soll es eine Kostenschätzung geben.

Radweg aus Sicht der Stadt zu schmal

Der Umweltausschuss ist in einer ersten Lesung des Antrages zunächst auf die Bremse gestiegen. Bevor es einen Beschluss für eine Erneuerung geben soll, sollen zunächst die Kosten des Projektes eingeschätzt werden. Hartmut Rosch (Linke) und Murat Kalmis (FDP) initiierten die Diskussion, dass erst ein Überblick zur Kostenfrage her muss. Die Stadtverwaltung hatte sich ebenso geäußert: Dem Antrag könnte grundsätzlich zugestimmt werden – vorbehaltlich einer Gesamtplanung für den Fuß- und Radweg. So sei der Radweg zu schmal, und der Fußweg für in der Nähe lebende Altenheimbewohner zu schlecht und überdimensioniert.

Der Ausschuss änderte den Antrag unter Vorsitz von Sassen selbst, dass zunächst eine Kostenschätzung kommt. So wurde ihm zugestimmt. Letztlich müsste er noch vom Stadtrat abgesegnet werden.


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