Landestreffen in Delmenhorst Einhelliges Lob für Ehrenamtliche der Tafel

Die amrkthalle in Delmenhorst war Austragungsort des Treffens des Landesverbandes der Tafeln Niedersachsen/Bremen. Symbolbild: Marco JuliusDie amrkthalle in Delmenhorst war Austragungsort des Treffens des Landesverbandes der Tafeln Niedersachsen/Bremen. Symbolbild: Marco Julius

Delmenhorst. Worte des Dankes haben anlässlich des Treffens des Landesverbandes der Tafeln Niedersachsen/Bremen Oberbürgermeister Axel Jahnz (Delmenhorst), Bürgermeisterin Alice Gerken (Ganderkesee) und Bürgermeister Holger Lebedinzew (Hude) an die Vertreter der Tafeln übermittelt.

In ihren Grußworten am Samstag in der Markthalle betonten die Gastredner dabei, wie wichtig die Arbeit der Tafeln sei.

4300 Kunden bei der Tafel Delmenhorst, darunter annähernd 1000 Kinder. „Das ist natürlich viel zu viel. Das müsste die Gesellschaft ändern“, sagte Jahnz. Es wäre selbstverständlich besser, es müsste die Tafeln nicht geben. „Aber sie werden gebraucht“, machte Jahnz klar. Die Ehrenamtlichen machten sich nicht nur durch die Ausgabe von Lebensmitteln verdient. „Sie hören zu, Sie geben Rat, Sie machen sich verdient um die Menschen“, betonte der Oberbürgermeister, der auch auf die Verdienste bei der Integration von Flüchtlingen verwies.

Knifflige Situationen durchstehen

Mit einem Zitat von Ovid bedankte sich Alice Gerken bei den Tafel-Mitarbeitern: „Gesunkenen helfen heißt königlich handeln.“ Die Tafel handele seit Jahren königlich. „Sie als ehrenamtliche Helfer haben es oft nicht leicht und müssen auch knifflige Situationen durchstehen“, sagte Gerken. Sie versprach zudem weiterhin die Unterstützung der Gemeinde Ganderkesee. „Meine Tür steht Ihnen immer offen.“

Auch Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew betonte den hohen Stellenwert der Tafel und die Integrationskraft. Er sei froh, dass auch Hude eine Ausgabestelle für Lebensmittel habe. Den Ehrenamtlichen der Tafel rief er zu: „Bleiben Sie dabei!“


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