Jugend für den Jazz begeistern 29. Delmenhorster Jazzfest vereint Kulturen

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Delmenhorst. Wenn das Jazzfest am Freitag in seine 29. Ausgabe startet, wird es bunt. Und das nicht nur weil das Ensemble Brazzo Brazzone mit seinen farbenfrohen Anzügen auftritt.

Das 29. Jazzfest bringt den Jazz verschiedener Kulturen nach Delmenhorst. Die hannoveranisch-palermerische Gruppe Brazzo Brazzone mischt ihrem Jazz ein wenig Soul, Funk, Rock und Balkanmusik unter. Mit ihrem Schülerkonzert eröffnen sie am Freitag, 23. November, um 11.30 Uhr das Jazzfest. „Brazzo Brazzone wird beim Jazz-Fest auf die Schüler zugehen und versuchen, sie hoffentlich für die Musikrichtung begeistern. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen für noch etwas anderes als Pop-Musik begeistert werden – und so ihren Horizont erweitern“, sagte künstlerische Leiterin Annett Becker-Edert im Interview mit dem dk in dieser Woche. Als besonderes Bonbon werden einige Musiker der Musikschule erwartet, die Songs gemeinsam mit den Profimusikern spielen werden.

Innovative Klänge von jungen Musikerinnen

Um 19.30 Uhr steht das junge Trio Saskya auf der Bühne. Die Musikerinnen Clara Haberkamp, Anna-Lena Schnabel und Lisa Wulff – allesamt noch in den Zwanzigern – versuchen mit innovativen Klängen, subtilen Grooves und starken Melodien zu überzeugen. Die drei Musikerinnen, die sich im Bundesjazzorchester und in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg kennengelernt haben, tauchen in eine Klangwelt ein, die für die Interpretinnen und das Publikum gleichermaßen ein Erlebnis mit offenem Ziel bedeutet, verspricht die Ankündigung.

Trio erzählt von den freudigen und traurigen Momenten des Lebens

Den zweiten Teil des Abends bestreitet das Vadim Neselovskyi Trio. Bei ihrer Musik geht es um die freudigen und traurigen Momente des Lebens, um das Vorwärtskommen und Reflektieren, um Gewinnen und Verlieren. Es geht um das Versagen und die Kraft, wieder aufzustehen und weiter zu machen.

Mit mehr als zwei Dutzend Instrumenten auf der Bühne

Mit David Helbocks Random/Control geht es am Samstag, 24. November, weiter. Mehr als zwei Dutzend Instrumente bringen die drei Musiker mit auf die Bühne. Es wird eine „Achterbahnfahrt der Gefühle, Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge“ angekündigt.

Jazz der Kulturen

Senegalesische, persische und deutsch-amerikanische Musikkultur vereint das Hans Lüdemann Trio Ivoire. Lüdemann, der als einer der ausdrucksstärksten europäischen Jazzpianisten gilt, verbindet gemeinsam mit Balaphonmeister Aly Keita und Schlagzeuger Christian Thomé afrikanische mit europäischer Musik. Der dabei entstehende Klang ist eine außergewöhnliche Kombination aus Tradition und modernen Einflüssen.

Musikalische Geschichten

Den Abschluss des Jazzfestes bereiten Les 4 frères am Samstag, 8. Dezember, 11 Uhr, bei einem kostenlosen Frühschoppen in der Markthalle. Sie erzählen mit ihrem Repertoire, das von George Brassens bis Django Reinhardt reicht, musikalische Geschichten.

Kulturbüro verkauft Karten

Karten für das Jazzfest gibt es im städtischen Kulturbüro im Rathaus, unter Telefon (04221) 992464, oder per E-Mail an kulturbuero@delmenhorst.de. Dort können sich Schulklassen für das Eröffnungskonzert anmelden.


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